Digitale Medien in jedem Klassenzimmer

Mittelschule Türkenfeld rüstet auf

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Auf dem Foto (von links): Bürgermeister Pius Keller, Schulrektor Markus Istenes, Günter Hohenleitner, Amtsleiter der Gemeindeverwaltung sowie Manfred Löhr, Systembetreuer präsentierten das ,,digitale Klassenzimmer“ der Mittelschule.

Einen großen Schritt in Richtung digitale Zukunft machte die Mittelschule Türkenfeld: Seit Beginn des neuen Schuljahres ist jedes der sieben Klassenzimmer mit einem Projektor und einem interaktiven Whiteboard mit angeschlossenem Rechner und Dokumentenkamera ausgestattet. Dank der Finanzmittel des Schulverbands Türkenfeld, zu dem auch die Gemeinden Grafrath und Moorenweis gehören, konnte die Digitalisierung jetzt umgesetzt werden.

Türkenfeld - Bei einem Pressegespräch am 17. November stellten die schulischen Vertreter zusammen mit Bürgermeister Pius Keller und Günter Hohenleitner von der Gemeinde Türkenfeld die digitale Ausstattung der Mittelschulklassen vor. ,,Es ist wichtig, dass wir mit dem Fortschritt mithalten können und ganz vorne mit dabei sind“, eröffnet Bürgermeister Pius Keller das Gespräch. Die klassische Tafel wurde von dem sogenannten Whiteboard ersetzt. Diese hat in der Mitte eine Projektionsfläche und kann an den Seitenflächen bei Bedarf beschriftet werden. Oben an der Tafel ist ein Beamer befestigt. Somit ist es nun möglich, direkt das Internet in den Unterricht mit einzubinden und Lernmedien im Klassenzimmer zu präsentieren. Mithilfe der Dokumentenkamera, die einfach zu bedienen ist, lassen sich Schülerarbeiten und Aufgaben in Echtzeit auf Tafelgröße darstellen. ,,Der Tageslichtprojektor, wie wir ihn kennen und das ständige Folienkopieren gehören der Vergangenheit an“, erklärt Rektor Markus Istenes. 

Rund 50.000 Euro Investitionskosten

Für die Umsetzung des Projekts wurde bereits 2016 die Lan-Verkabelung im Schulhaus in Angriff genommen. So mussten im gesamten Gebäude kilometerlange Netzwerkkabel verlegt werden. Der Aufwand habe sich gelohnt, weiß Markus Istenes: ,,Wir können jetzt verschiedene Plattformen für den Unterricht einsetzen, zum Beispiel Nachrichtenbeiträge oder Lernvideos, die eingespielt werden. Dadurch hat sich das Lernen tatsächlich verbessert, weil Aufmerksamkeit und Lernbereitschaft bei den Schülern gestiegen sind“. Höchste Priorität habe aber dennoch der sinnvolle Einsatz des Internets im Unterricht sowie die Internet-Sicherheit und die Sensibilisierung für Daten. Die Investitionskosten für Verkabelung, EDV-Ausstattung mit Kurzdistanzbeamer, PC‘S, Dokumentenkameras und Schultafeln belaufen sich auf bisher etwa 50.000 Euro. 

Nicole Burk

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