Zusammenleben gemeinsam gestalten

Mitwirkende für Integrationskonzept des Landkreises gesucht

Hans Sautmann, Integrationsreferent des Kreistages, stellt Integrationskonzept des Landkreises FFB vor
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Hans Sautmann, Integrationsreferent des Kreistages, hofft auf viele engagierte Mitstreiter für ein wirkungsvolles Integrationskonzept.

Landkreis – Andere Landkreise wie Starnberg oder München Land haben bereits funktionierende Integrationskonzepte, nun zieht Fürstenfeldbruck nach.

In den kommenden zwei Jahren soll unter der Federführung des Kernteams – bestehend aus Kreistags-Integrationsreferent Hans Sautmann, Landkreis-Integrationslotse Mirko Sfeir, Caritasvertreterin Andrea Gummert und dem Vorstand der AWO Fürstenfeldbruck, Michael Gumtau – ein innovatives Integrationskonzept entstehen, das in sechs wichtigen Bereichen für ein gutes Miteinander sorgt.

Maßnahmen bündeln und Konzepte entwickeln

In einem ersten Schritt werden für den Entscheiderkreis zehn engagierte Menschen aus dem Landkreis mit Migrationsgeschichte gesucht, die aktiv mithelfen wollen, bestehende Lücken im System zu identifizieren und neue Ideen für eine funktionierende Migration und Integration zu entwickeln. „Es gibt bereits viele gut funktionierende Systeme im Landkreis, auf die wir aufbauen können und wollen“, erklärt Sautmann. „Aber um eine wirkungsvolle Verbesserung zu erzielen und die Menschen noch besser in das Stadtgeschehen zu integrieren, ist es wichtig, nicht nur einen Überblick zu bekommen und Maßnahmen zu bündeln, sondern auch neue Konzepte zu entwickeln“.

Mitwirkende mit Migrationshintergrund gesucht

Dafür wolle man nicht über Köpfe hinweg entscheiden, sondern die Bewohner miteinbeziehen, die aufgrund ihrer Migrationsgeschichte eine Fülle an eigenen Erfahrungen gesammelt haben. „Wir haben in den vergangenen Jahren gelernt, dass die Menschen nicht nur Unterstützung brauchen, sondern auch selbst viel Bereicherung mitbringen. Das gilt es zu nutzen“, hofft Gummert auf eine möglichst heterogene Zusammensetzung des Teams – und besonders auf weibliche Mitstreiterinnen. „Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, Gemeinden des Landkreises und verschiedene Altersstrukturen wären ideal.“ Insgesamt wird der Entscheiderkreis aus 20 Mitwirkenden bestehen – die andere Hälfte setzt sich aus dem Kernteam sowie weiteren Mitarbeitenden aus dem institutionellen Bereich zusammen. Derzeit ist geplant, sich innerhalb des Projektrahmens von zwei Jahren zu ungefähr sechs Sitzungen und Diskussionsrunden á drei Stunden zu treffen.

Interessierte können sich melden

Wer Interesse an der Mitentwicklung des Integrationskonzept hat, wird gebeten, sich bis Ende Juli an Hans Sautmann (Telefon: 08141 82179 oder E-Mail hans.sautmann@gmail.com) oder Mirko Sfeir (Telefon 08141 519737 oder E-Mail mirko.sfeir@lra-ffb.de) zu wenden.
Nicola Becker

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