Das sechste Italienische in der Hauptstraße

Restaurant im ehemaligen Modehaus in Bruck

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Im früheren Tally Weijl möchten die beiden Gastronomen Maximilian Nicola und Domenico Tarzia ein höherklassiges italienisches Restaurant eröffnen.

Seit fast einem Jahr steht das ehemalige Modehausgebäude Kohl an der Hauptstraße in Fürstenfeldbruck leer, nachdem die Familie ihr Geschäft nach 112 Jahren Mitte des letzten Jahres schließen musste. Wo derzeit lediglich Flyer an den Schaufensterscheiben kleben, soll in Form eines italienischen Restaurants dem Gebäude neues Leben eingehaucht werden.

Fürstenfeldbruck - Bewerkstelligen sollen das nach dem Wunsch des neuen Eigentümers des Kohl-Gebäudes – einem Münchner Wohnbau-Unternehmen – die beiden Gastronomen Maximilian Nicola („Macciato“ ) und Domenico Tarzia („La Piazetta“ ). Sie planen im rechten Teil des Kohl-Gebäudes ein italienisches, höherklassiges Restaurant zu eröffnen. „Es soll keine Pizzeria, kein einfaches Restaurant und keine Eisdiele werden“, sagt Nicola. 

Viele Bewerber im Gespräch

Dabei waren sie nicht die einzigen Bewerber, wie Klaus Haggenmüller, Vertreter der Münchner Baumfirma erzählt. „Wir hatten Gespräche mit Nagel- und Kosmetikstudios, einer überregionalen Eisdiele, die Kette eines Ein-Euro-Ladens, Schuhgeschäften oder auch einem Teppichverkauf“, sagt Haggenmüller. Auch drei Italienische Gastronomen, wie der Betreiber des „Brunello“ am Brunnenhof Antonio Di Gorga hatte Interesse bekundet und schon Vorbereitungen getroffen, weshalb er nach der Absage wenig begeistert war. Das kann Haggenmüller verstehen: „Das tut mir furchtbar leid.“ Man habe alle Angebote gesammelt, jeder hätte sein Preis-Angebot abgegeben und man hätte sich für das wirtschaftlich sinnvollste entschieden, sagt er. 

Mieter für andere Gebäudehälfte gesucht

Weiter auf der Suche sei das Unternehmen trotzdem: „Wir suchen nach einem Pächter für die andere Seite“, sagt Haggenmüller. Der Pachtvertrag sei zunächst beschränkt auf drei Jahre, bis dahin will man sich Zeit lassen, um zu planen. „Geplant ist das Gebäude grundlegend zu sanieren oder auch zu renovieren“, sagt Haggenmüller. Diese Planung soll zum einen ohne Zeitdruck geschehen, gleichzeitig soll aber auch das Gebäude nicht leer stehen. „Wir haben für diese Zeit nach einem Konzept gesucht, dass in den Räumlichkeiten tragfähig ist“, sagt er. 

Eröffnung des Restaurants noch in diesem Jahr

Nicht nur die begrenzte Laufzeit bis 2021 war dabei problematisch für viele Interessenten. So sei ein Nagelstudio zum Beispiel deshalb nicht möglich, da im Erdgeschoss kein Wasseranschluss vorhanden sei. Nicola und Tarzia sagten trotzdem zu, mit der Option, nach drei Jahren die Geschäftsflächen erwerben zu können. Bereits in den nächsten Wochen wollen sie mit den Planungen für ihr Restaurant beginnen und hoffen auf eine Eröffnung noch in diesem Jahr. 

Hamann

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