Jubiläums-Faschingszug war ein voller Erfolg

Rekordverdächtig: Moorenweiser Gaudiwurm mit 63 Nummern und 1.100 Teilnehmern unterwegs

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Moorenweis - 100 Jahre TSV Moorenweis, 70 Jahre Turnergarde und 60 Jahre Faschingsumzug – gleich drei Jubiläen wurden mit dem diesjährigen Gaudiwurm gefeiert. Den Anlässen entsprechend, stellte er in Sachen Teilnehmerzahl alles bisher Dagewesene in den Schatten. Eine Rekordzahl von 63 Gruppen mit 1.100 Mitwirkenden zog ausgelassen durch die Straßen.

Den rund 25 Faschingswagen, sah man an, wie viele Wochen Arbeit in ihnen steckten. Das Riesen-Monopoly des Moorenweiser Burschenvereins schmückten stilecht Haus und Hotel, wie man sie aus dem Brettspiel kennt – das übrigens heuer auch Jubiläum feiert und 85 Jahre alt wird. Die Turnergarde war im rot-weiß gestreiften Zirkus-Wagen unterwegs. Ein „Traumschiff“ leuchtete weiß in der kunterbunten Faschingswelt. 

Nachbarschaftshilfe rollt Bett durch die Straßen

Aktuelle Moorenweiser Themen wurden ebenfalls aufgriffen – das Fehlen eines Seniorenwohnens etwa oder die Schließung der Alten Schule. Die Nachbarschaftshilfe schob als Krankenpflegetrupp ein rollendes Bett durch die Straßen, um auf den Pflegekräftemangel aufmerksam zu machen.Der Theaterverein beklagte in Schneemann-Kostümen den Winter, der keiner war. Ebenfalls mit dabei: die legendäre Kuh, die bereits beim allerersten Faschingszug 1960 mit von der Partie war. Das Original-Gestell hatte jahrelang auf einem Speicher gelegen und wurde für den Jubiläums-Umzug in mühevoller Arbeit wieder hergerichtet. 

Massenhaft Zuschauer trotz stürmischen Wetters

Belohnt wurden die Teilnehmer von massenhaft Zuschauern, die sich trotz des stürmischen Wetters auf den Gehsteigen drängten. Sie hatten das Vergnügen, den Gaudiwurm auf dem zentralen Abschnitt zweimal zu sehen. Allerdings war der Zug fast länger als die Strecke – während die ersten Gruppen schon zur zweiten Runde am Maibaum bereit standen, zogen vor ihnen noch die letzten Wagen des hinteren Zugteils vorbei. Doch weil alle ein wenig zusammenrutschten, dauerte der Stau nicht länger als zehn Minuten.

Ulrike Osman

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