Vors. der Bürgerstiftung FFB, Dorothee von Bary gratulierte Ehrenvorsitzenden Fritz Morgenstern zum 75. Geburtstag 

Luftwaffen-Oberst a.D. als Urgestein der Bürgerstiftung geehrt

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Die Vorsitzende der Bürgerstiftung des Landkreises, Dorothee von Bary gratuliert dem Ehrenvorsitzenden und Jubilar Fritz Morgenstern.

Fürstenfeldbruck – Eigentlich passt es ihm so gar nicht, dass um seine Person viel Aufhebens gemacht wird. Doch die „Bürgerstiftung des Landkreises Fürstenfeldbruck“ ließ es sich nicht nehmen, ihren Ehrenvorsitzenden Fritz Morgenstern am 24. März in den Räumen der Bürgerstiftung mit einer kleinen Feier zum 75. Geburtstag zu gratulieren. Der ehemalige Luftwaffen-Oberst und Kommodore des Jagdbombergeschwaders 49 im Brucker Fliegerhorst feierte am 16. März seinen Geburtstag.

Wie kein anderer habe er in den zehn Jahren als erster Vorsitzender der 1999 gegründeten Bürgerstiftung von Beginn an die Richtung der Stiftung entscheidend bestimmt, sagte die Vorstandsvorsitzende Dorothee von Bary bei ihrer Laudatio vor zahlreichen Ehrengästen und Stiftungsmitgliedern, unter ihnen Landrat Thomas Karmasin und Oberbürgermeister Klaus Pleil, Allings Bürgermeister Frederik Röder sowie die Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Klaus Knörr, und der Volks- und Raiffeisenbank, Walter Müller. „Sie haben Ihre beruflichen Erfahrungen aus der Bundeswehr als einem großen öffentlichen Unternehmen mitgebracht, dass sowohl Dienstleister, als auch operativ tätig war und ist. Von Anfang an haben Sie deshalb auch beide Aspekte in die Stiftungsarbeit umgesetzt und uns immer wieder damit konfrontiert, dass es nicht reicht, sich durch den Alltag zu wurschteln, sondern Ziele und strategische Überlegungen zu Wachstum und Ausrichtung unseres kleinen Unternehmens zwingend notwendig sind. Ihre Strategiepapiere waren denkwürdig, zunächst ein wenig belächelt, ob der Länge und Detailverliebtheit, aber schließlich haben auch wir „Fußsoldaten“ ihre Wichtigkeit erkannt. Dass die Stiftung im operativen Bereich erfolgreich war, das wissen wir alle, doch es muss auch erwähnt werden, dass wir zu Beginn ein Kapital von 65.000 Euro hatten und 2009, als Sie aufgehört haben, ein Gesamtkapital von gut zwei Millionen.“ Doch nicht nur strategisch habe er die Stiftung geprägt, so von Bary. Viel wichtiger sei der menschliche Stempel, den er der Bürgerstiftung aufgedrückt habe. Mit seiner Gradlinigkeit, seiner ausschließlichen Orientierung an der Sache und seiner Offenheit für Neues habe er es geschafft, dass sich Menschen, die sich nicht um der Sache willen, sondern zur Mehrung ihres persönlichen Ruhmes engagieren, kaum in die Bürgerstiftung verirrt haben. In den wenigen Fällen, wo dies doch vorkam, sei er nie vor schwierigen Gesprächen oder auch härteren Maßnahmen zurück gewichen. Nach Jahren der Prägung in einem beruflichen Umfeld, das durch hierarchische Strukturen gekennzeichnet ist und eine klare Befehlskette kennt, habe er sich in einer Organisation engagiert, in der man durch die Arbeit mit Ehrenamtlichen mit Befehlen nicht weiterkomme, sondern nur mit Überzeugungsarbeit.

 „Ich weiß, dass ich es Ihnen nicht immer leicht gemacht habe, weil ich gerne alles hinterfragt und angezweifelt habe“, sagte von Bary. Aber sie habe von ihm viel gelernt und profitiere als Vorsitzende von seinen Weichenstellungen. Sie dankte Morgenstern für all das, was er für die Stiftung getan habe und hofft, dass er der Stiftung noch viele Jahre kritisch begleite und mit Rat zur Seite stehe. Der Jubilar dankte der Vorstandsvorsitzenden Dorothee von Bary für die ermutigenden Worte und meinte, wenn er mit seinem Wirken zu der großartigen, innovativen und spannenden Organisation habe beitragen können, die zu den erfolgreichsten in Deutschland zähle und einen Spitzenplatz einnehme, dann sei er zufrieden. „Für mich ist es eine Ehre“, so Morgenstern zu den vielen Gästen, „dass sie eigens wegen mir an diesem schönen Dienstagnachmittag gekommen sind.“

 Dieter Metzler

 

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