Mühlentag - ein Freudentag - Sonderausstellung in der Furthmühle im Landkreis Fürstenfeldbruck

Die Furthmühle an der Landkreisgrenze zu Pfingsten 2011. Alle Fotos: Günter Schäftlein

Für die Müllerfamilie von Albert Aumüller ist es immer wieder ein Jahreshöhepunkt, am Pfingstmontag hunderte von Gästen in ihrem Anwesen begrüßen zu können: Sowohl im voll funktionierenden Mühlenbetrieb, am historischen Sägegatter, in Nebengebäude, Gelände wie auch im angeschlossenen Museum des Landkreises. Hier läuft noch bis in den November die Sonderausstellung „Rund ums Rad“. Im Gelände werkelt am Mühlentag der Schmied mit der Fertigung kleinerer historischer Hausgerätschaften, die er dann herumreicht. Der Bienenstand mit Schaukasten, Produkten und Erklärungen ist von klein und groß umlagert.

Unter der seltenen, den Innenhof beherrschenden Salweide lässt es sich prächtig sitzen und zur ‚Ziach’-Musi brotzeiten. Das vollbesetzte Stallgebäude war auch in diesem Jahr wieder Austragungsort für ein munteres Wirtshaussingen mit bekannten Volksliedern. Dazu gab’s im gleichen Raum erstmals eine Ausstellung „Kunst & Korn“ mit zum Teil karikierenden Bildern und Plastiken. Für Kinder ist an diesem Tag immer etwas geboten: Von der Mühlentechnik bis zum Mahlergebnis verschiedener Getreidesorten, vom Mühlen-Geschichten-Vorlesen bis zum Gesichtschminken. Und wer gar nicht ruhen mag - wie die berühmten Steine im wanderlustigen Müllerlied - der geht lange durch den Wald nebenan und entdeckt Schönheit und Nutzen unserer grünen Lunge. Auch in Begleitung des ehemaligen Forstamtsleiters Gottfried Haug.

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