Verkehrsfreigabe der Ortsdurchfahrt

Nach Ausbau: Wieder freie Fahrt durch Jesenwang

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Die Ortsdurchfahrt Jesenwang wurde wieder offiziell für den Verkehr freigegeben (von links): Karl Stecher, Leiter Straßenverkehrsamt, Johann Wieser, stellvertretender Landrat, Erwin Fraunhofer, Bürgermeister Jesenwang, Landrat Thomas Karmasin, die Kreisräte Johann Wörle und Franz Höfelsauer sowie Vertreter vom ALE und dem Staatlichen Bauamt Freising.

Es ist vollbracht: Nach dem Ausbau der Ortsdurchfahrt wurde die neu erstellte Kreisstraße 2 am 6. Dezember wieder für den öffentlichen Verkehr freigegeben.

Jesenwang – Landrat Thomas Karmasin, der Bürgermeister der Gemeinde Jesenwang Erwin Fraunhofer sowie der Vorstandsvorsitzende der Teilnehmergemeinschaft Jesenwang II, Reinhold Vogler vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern, zeigten sich zufrieden über die erfolgreiche Baumaßnahme.

In neun Monaten Bauzeit konnte das aufwändige Bauvorhaben unter Vollsperrung des Durchfahrtsverkehrs fertig gestellt werden. Die Gesamtkosten von rund 1,5 Millionen Euro – die anteilig auf den Landkreis, auf die Gemeinde und auf das Amt für ländliche Entwicklung entfielen – wurden nicht überschritten. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt erfolgte als Gemeinschaftsmaßnahme des Landkreises Fürstenfeldbruck, dem Staatlichen Bauamt Freising und dem Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern.

Die Maßnahme war aufgrund erheblicher Mängel hinsichtlich der Verkehrsführung und der Entwässerung notwendig geworden. Außerdem war die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Schulkinder wegen fehlender Gehwege nicht gewährleistet.

Anlieger gaben Grundstücksanteile für Gehweg

„Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Anliegern, die die Grundstücksanteile zur Verfügung gestellt haben“ sagte Thomas Karmasin. Aufgrund dessen konnte ein 500 Meter langer, rund 1,80 Meter breiter Gehweg angebaut werden.

Die durch den Ort führende Kreisstraße FFB2 wurde durchgehend auf sechs Meter Breite ausgebaut und im Kurvenbereich aufgeweitet.

Belastung von täglich 2.565 Kraftfahrzeuge

Bürgermeister Erwin Fraunhofer betonte die Wichtigkeit der Kreisstraße sowohl für die regionale Verkehrsabwicklung als auch für die Ableitung des Verkehrs zum überörtlichen Straßennetz. Als Zubringer zum übergeordneten Straßennetz, hat sie eine Verkehrsbelastung von täglich 2.565 Kraftfahrzeugen. Eine Mittelinsel als Querungshillfe dient zusätzlich der Verkehrssicherheit für Fußgänger – diese wurde im südlichen Einmündungsbereich zur Staatsstraße errichtet.

Im Zuge der Straßen- und Gehwegbaumaßnahme wurde von der Gemeinde die Straßenbeleuchtung erneuert und auf LED umgestellt. „Ich wünsche mir, dass es auch in Zukunft eine unffallfreie Straße bleibt“, bedankt sich Erwin Fraunhofer am Ende der offiziellen Eröffnung.

Nicole Burk

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