Nach dem Fund eines toten Säuglings in Mittelstetten Haftbefehl gegen 24jährige Mutter wegen des Verdachtes eines Tötungsdeliktes erlassen – Am Kr ...

Von der Polizei wird eine junge Frau aus Mittelstetten am Krankenbett bewacht, nachdem gegen sie wegen des Verdachtes eines Tötungsdeliktes von der Staatsanwaltschaft II beim zuständigen Amtsgericht in München Haftbefehl beantragt worden ist.

Am Vormittag des 8. September fand die Polizei im Gemeindebereich Mittelstetten einen toten männlichen Säugling in der Wohnung der 24-jährigen Mutter. Vorausgegangen war eine Mitteilung des Krankenhauses, in das die Mutter mit starken Blutungen eingeliefert worden war. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernahm die Ermittlungen zur Klärung der Todesursache. Die Staatsanwaltschaft München II ordnete die Obduktion der Kindsleiche an, die noch in den späten Nachmittagsstunden im Institut für Rechtsmedizin in München durchgeführt wurde. Das vorläufige Obduktionsergebnis ergab, dass das Kind bei der Geburt, die in den frühen Morgenstunden stattgefunden hat, noch lebte. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ermittelt inzwischen gegen die 24-jährige Mutter wegen des Verdachtes eines Tötungsdeliktes. Am 9. September beantragte die Staatsanwaltschaft München II beim zuständigen Amtsgericht in München Haftbefehl gegen die tatverdächtige 24-jährige Frau. Als Ergebnis des Prüfungstermines beim Haftrichter in München wurde Haftbefehl erlassen. Die Mutter bleibt aber aufgrund weiterhin notwendiger medizinischer Versorgung im Krankenhaus, wo sie von Polizeibeamten bewacht wird.

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