6. Nacht-Handballturnier des TSV Alling - Sport, Spaß und gute Laune bis weit nach Mitternacht

Auch wenn so mancher Wurfversuch zu vorgerückter Stunde schon ein wenig bierumnebelt war, stand doch beim sechsten Allinger Nacht-Handballturnier die Gaudi im Vordergrund. Die gute Laune packte Steffi Oswald in drei Worte: "Bis zum Frühstück."Für die Trainerin der Handballfrauen vom TSV Alling war mit dem letzten Schlusspfiff des sechsten Nachtturniers noch lange nicht Schluss. ≥Dass wir Handballspielen gehört dazu. Aber die Hauptsache ist der Spaß, die Gaudi und dass alle gut drauf sind„, so Oswald. Auch das eine oder andere Bierchen bei den Aktiven nimmt nicht nicht nur sie augenzwinkernd zur Kenntnis. "Alles ist im Rahmen geblieben, passt schon", erklärte Oswald zufrieden.

Das war im Vorjahr in einem Fall anders. "Da musste ich so um 22 Uhr einen Torwart vom Feld nehmen, weil er sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte," erinnert sich TSV-Abteilungsleiter Helmut Engel. Damit war auch der Hinweis in der Einladung des TSV Alling an die teilnehmenden Klubs begründet: "Die Mannschaften sollen sich zu Turnierbeginn in einem sportlich einwandfreien Zustand befinden". Auch Schiri Ingo Förster, der bis vor acht Jahren beim TSV spielte, war begeistert. "Für das Turnier habe ich gleich zugesagt", erzählte er von der Vorfreude auf die Handballparty. Bei der lasse man es auch an der Pfeife lockerer angehen, erzählt Förster, der auch durch seine tätowierten Waden auffiel. "Bei den unwichtigen Entscheidung sieht man schon einmal nicht so genau hin."Nur wenn die Spieler zum Klotzen angefangen hätten, hätte ich wieder angezogen. "Aber die waren alle brav und ich hatte auch meinen Spaß." Doch bei aller Lockerheit schimmerte der sportliche Ehrgeiz doch durch. Große Enttäuschung bei den Eichenauer Frauen, nachdem sie im Halbfinale gegen den späteren Sieger TSV Bergkirchen einen Fünf-Tore-Vorsprung in letzter Sekunde verspielt hatten. Und Riesenjubel bei den Ladies des SC Unterpfaffenhofen, als sie sich ebenfalls im Halbfinale nach spannendem Siebenmeterwerfen gegen den SV Laim durchsetzten. Dass es dann gegen Bergkirchen ein 3:7 setzte und es nur zu Platz zwei reichte, änderte nichts an der Freude des SCU. Auch bei den Herren landete der SCU auf Platz zwei. Im Finale war der Eichenauer SV deutlich überlegen und setzte sich mit 11:7 durch. Einig war man sich bei Aktiven und Zuschauern durchweg, dass es ein siebtes Handball-Nachtturnier geben müsse. Abteilungschef Engel sieht da aber für 2010 zwei kleine Hürden. Mit 16 Mannschaften sei die Kapazität von Halle und Kabinen ausgereizt. "Es waren schon vier Teams in einer Kabine", so Engel, dem auch die Terminfrage Kopfzerbrechen bereitet. Das Turnier sollte zwischen Weihnachten und Silvester liegen und wegen der anschließenden Party möglichst nicht in einen Werktag hineinreichen. So wie die Feiertage in 2010 liegen, sei es ungünstig. "Vielleicht machen wir da aus dem Turnier eine Vorsilvesterparty", schmunzelt Engel.

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