27 Wagen und zehn Fußgruppen

Fasching in Olching: Wenn Lady Gracha auf den "Rattenfänger von Olching" trifft

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Olching - Windig war es am Faschingsdienstag in Olching. So musste der eine oder andere Besucher des 67. Olchinger Faschingszuges seiner vom Winde verwehten Kopfbedeckung beherzt hinter spurten. Rauer Wind wehte auch den Lokalpolitikern entgegen. Manchem wurde der Kopf gewaschen.

So wurde auf dem riesigen Gefährt des MSC Olching vor dem „Rattenfänger von Olching“ gewarnt. „Wenn ich auf meiner Flöte spui, dann wählt’s ihr mi’, weil ich des wui“, wurde dem SPD-Rathauschef Andreas Magg in den Mund gelegt. Die Faschingsgilde Olching fragte derb-deftig: „Gigl, Eibl oder Maier: Wer geht dem Magg am meisten auf die Eier?“ 

Ansonsten waren die Themen bunt gemischt. Von lokalen Ereignissen („70 Jahre Volksfest“) über globale Fragestellungen („Wer wohnt ganz tief unten im Meer? Dank Mikroplastik bald keiner mehr.“) reichte die Palette. Süßes wurde von „Lady Gracha“ durch die „Candy-Girls“ präsentiert. Themen, die viele eher sauer machen, waren unter anderem der „Fluch der Greta“ (Freiwillige Feuerwehr Gernlinden) oder der Kampf gegen den Klimawandel („Es gibt keinen Planet B“). Unter den zahlreichen Besuchern zeigten sich viele kreative Köpfe, andere hatten lediglich die sprichwörtliche Pappnase auf. Siebenundzwanzig Wagen und zehn Fußgruppen war der diesjährige Olchinger Faschingszug stark. Ganz stark war auch die Polizeipräsenz vor Ort, die für ein Gefühl der Sicherheit sorgte. so

Polizei zieht Bilanz

Bei stürmischen Wetter fand am Faschingsdienstag in Olching der alljährliche Faschingsumzug statt. Etwa 18.000 bis 20.000 Besucher waren an der Veranstaltung interessiert. Mehr als 25 Wagen und über 10 Fußgruppen nahmen am Umzug teil. Dieser verlief zunächst ohne besondere Vorkommnisse. Erst im Nachgang wurden bei der Polizei Olching drei Schlägereien gemeldet, bei denen sechs Personen leicht und ein junger Mann mittelschwer verletzt wurden. 

Mann führt unerlaubte Waffe mit sich

Letzterer erhielt einen Schlag ins Gesicht und hat sich in ein Münchner Krankenhaus zur Behandlung begeben. Bei den Beteiligten handelte es sich hauptsächlich um Jugendliche, die teilweise erheblich alkoholisiert waren. Eine unbelehrbare Person musste in Gewahrsam genommen werden, um weitere Straftaten zu verhindern. Zudem konnten zwei weitere Besucher des Umzuges festgestellt werden, die verbotene Gegenstände mit sich führten. Ein Mann hatte eine unerlaubte Waffe bei sich, ein weiterer führte ein illegales Messer mit sich. Gegen beide wird wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

red

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