Broschüre über Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Germering vorgestellt

Nachschlagewerk für Eltern

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Vertreter des Wirtschaftsverbands und Stadtrats stellen die neue Broschüre vor.

Bei mittlerweile mehr als 40.000 Einwohnern wächst der Bedarf an Kinderbetreuung stetig an. Die Stadt bietet dabei die unterschiedlichsten Betreuungseinrichtungen für alle Altersgruppen von null Jahren bis zum Jugendalter.

Germering - Derzeit stehen 358 Krippenplätze sowie 50 weitere Plätze in der Tagespflege,1.255 Kindergartenplätze, 351 Plätze in Horten und 450 Plätze in Mittagsbetreuungsgruppen zur Verfügung. Und der Bedarf wird in Zukunft weiter steigen, so sind sich die Vertreter des Wirtschaftsverbands und des Stadtrats sicher. Aus diesem Grund wurde vor etwa zehn Jahren die Initiative gestartet, eine Betreuungsbroschüre für Germering zu erstellen.

Broschüre in fünfter Auflage

Diese erschien heuer in der fünften Auflage und soll Eltern und vor allem Betrieben auf einen Blick den Zugang zur Kinderbetreuung aufzeigen. Der Aufbau erfolgt nach Altersgruppen und deckt eine breite Palette von Kinderkrippen über den Abenteuerspielplatz und neue Betreuungsmodelle wie der „Kümmerfee“ ab.

Wichtiges Nachschlagewerk für Eltern und Betriebe

Für den zweiten Bürgermeister Wolfgang Andre ist es ein „gutes und wichtiges Nachschlagewerk“, das mit einer Auflage von 3.000 Stück in städtischen Einrichtungen wie dem Rathaus ausliegt und an größere Betriebe verteilt wurde. Ziel ist es, sowohl den Germeringer Familien als auch den Kindern von Mitarbeitern vieler ortsansässiger Betriebe, die von außerhalb kommen, eine Möglichkeit zu bieten, ihr Kind unterzubringen. „Neben einem ausgewogenen Essensangebot sind genügend Freiflächen zum Toben heutzutage besonders wichtig, da gerade der Bedarf an ganztägigen Unterbringungsmöglichkeiten wächst“, sagte Eike Höppner, Referentin für Kinderbetreuung. Dies sei dem gesellschaftlichen Wandel geschuldet, dass immer mehr Mütter Vollzeit berufstätig sind und ihre Kinder in guten Händen wissen wollen. „Dennoch ist eine Reformation des Berufs-Erzieher unumgänglich und wird auch auf Seite der Politik gefordert“, betonte Martin Rattenberger, Amtsleiter für Jugend, Familie, Senioren, Soziales und Schulen. Der Fachkräftemangel spitze sich immer weiter zu und trotz gut ausgestatteter Einrichtungen fehle das nötige Personal, um dem Andrang bei der Neueinschreibung nachzukommen.

Claudia Becker

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