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Neue Markenkampagne soll Gemeinschaftsgefühl der Germeringer Bürger stärken

Aus dem Dornröschenschlaf erwacht

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Spiel mit den Elementen – rund um den Oberbürgermeister wird die neue Markenkampagne auf dem Germeringer Rathausdach vorgestellt.

Identifikation. Wie identifiziere ich mich mit einer Stadt, einer Marke oder einfach meiner Heimat. Mit seiner ersten Markenkampagne, dem neudeutschen „city branding“ möchte Germering etwas schaffen, was viele Städte schon vorher erreicht haben – ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und im Umkehrschluss ein daraus folgendes Engagement für die eigene Stadt und ihre Bürger fördern.

Germering - Die Porzellanstadt Meißen, Dortmund, die Stadt mit dem weltgrößten Weihnachtsbaum – was aber ist typisch für Germering. Im Markenleitfaden werden als „typisch Germering“ diejenigen Menschen beschrieben, die für das gute Lebensgefühl in der Stadt stehen. Menschen, die mit ihrer Tatkraft das Bild Germerings prägen und es damit nicht nur lebens-, sondern auch liebenswert machen. Alteingesessene Germeringer und viele Besucher aus dem Landkreis wissen, dass Germering keine Schönheit ist, keinen mittelalterlichen Stadtkern besitzt, keine schöne Flaniermeile aus Kopfsteinpflaster oder geschweige denn ein aufregendes Nachtleben zu bieten hat. Das gibt auch Oberbürgermeister Andreas Haas zu.

Zierscheibe als Stadtlogo

Aber ähnlich wie das Stadtlogo, ein aus mehreren Elementen zusammengesetztes „G“, das sich an einer historischen Zierscheibe aus dem siebten Jahrhundert orientiert, die bei Ausgrabungen in der Germeringer Krippfeldstraße gefunden wurde, hat die Stadt und damit auch ihre Bürger Ecken und Kanten. Die einzelnen Logoelemente sollen nun wegweisend sein für eine lokale Identifikation, einen Wiedererkennungswert schaffen – aufzeigen, was das Alleinstellungsmerkmal der Stadt Germering ist. Aber was genau ist das eigentlich? Fragt man die Germeringer, was ihnen an der großen Kreisstadt im Südosten des Landkreises gelegen gefällt, so ist es die Mischung aus dem dörflichen und städtischen Charakter, eine gute Infrastruktur und das Naherholungsgebiet rund um den Germeringer See. Begriffe wie kooperativ, tatkräftig oder ausbalanciert sind Teil der Markenkampagne, entwickelt vom Stadtmarketingbüro Löwenzahn, welches Germering seit Ende 2013 bei der Innenstadtentwicklung unterstützt. Die Stadt sei – trotz stetem Wachstum – nicht zu groß, biete dadurch attraktive Angebote und überzeuge durch ihre Nähe zur Metropolregion München. 

Mein Germering - Die Kampagne startet durch

„Mein Germering...“ so beginnen die bisher neun konzipierten Slogans, die ab sofort am S-Bahnhof und in der Stadt verteilt zu sehen sein werden und unterschiedliche Zielgruppen ansprechen sollen. „Damit wollen wir ein Zeichen nach Außen setzen“, so Oberbürgermeister Andreas Haas, der noch einmal betont, dass auch die Mitarbeiter des Rathauses an der Weiterentwicklung der Marke beteiligt seien. Man solle sich Wiederfinden in den Slogans und sich mit Germering auseinandersetzen. Vor allem Neubürger sollen die Angebote der 40.000 Einwohner Stadt wahrnehmen, sich im besten Fall vernetzen und selber engagieren in einem der vielen Vereine, Parteien und Organisationen oder der Nachbarschaftshilfe. Lange als Schlafstadt verschrien scheint Germering allmählich aus dem Dornröschenschlaf zu erwachen. Dies mag auch dem Oberbürgermeister zu verdanken sein, der sich seit zehn Jahren im Amt befindet und neuen Ideen stets offen gegenübertritt. Neben vielen Baustellen, die das Stadtbild derzeit prägen und im Laufe der Zeit massiv verändern werden, gehören auch kulturelle Veranstaltungen oder Feste wie das Stadtfest oder die Vorsilvesterparty zu Germering dazu und sind von vielen Bürgern nicht mehr wegzudenken. 

Claudia Becker

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