Neue Azubis bei der Stadt Germering

Der erste Schritt ins Berufsleben

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Im Dienste der Stadt Germering (v.Links): Zweiter Bürgermeister Wolfgang Andre, Leiter der Bäder Gerhard Felder, Ausbildungsleiterin Martina Klein, Landschaftsbau-Ausbilder Andreas Fissmann, Kilian Stölb, Akin Memetoglou, Eva Fischer-Tetik und Leonie Lehner

Im Rathaus in Germering wurden nun die neuen Lehrlinge begrüßt. Unter ihnen auch seit Langem einmal wieder zwei Azubis für den Bäderbetrieb. 

Für die meisten von uns war wohl der erste Schritt ins Berufsleben mit einer der spannendsten überhaupt. Verantwortung tragen, Arbeiten pflichtgemäß und sorgfältig erfüllen und jeden Tag pünktlich erscheinen. Am Ende des Monats dann auch noch Geld dafür bekommen. Ja, mit dem Beginn der Lehrzeit ist man ein Stück erwachsener. So erging es nun am 1. September auch den neuen Auszubildenden, die jetzt ihren Dienst im Auftrag der Stadt Germering erfüllen. Sie wurden vergangene Woche im Beisein ihrer Ausbilder und dem zweitebn Bürgermeister Wolfgang Andre im Rathaus vorgestellt. 

Start am 1. September

Unter den neuen Lehrlingen, die von Ausbildungsleiterin Martina Klein betreut werden, ist die 17-jährige Leonie Lehner, die in der Verwaltung ihren Platz gefunden hat. Derzeit erledigt sie Aufgaben im Einwohnermeldeamt, die mit der kommenden Bundestagswahl zu tun haben. Für den 20-jährigen Akin Memetoglou aus Aubing hat die Arbeit auf dem Bauhof begonnen. Er wird betreut von Andreas Fissmann. Für ihn stehen nun Aufgaben im Garten- und Landschaftsbau an, die saisonal bedingt sind. Hecken zurückschneiden oder aber die Neugestaltung des Parks hinter dem Rathaus. Ihm mache die Arbeit im Freien großen Spaß, betont Akin bei der Begrüßung im Rathaus. Schließlich habe er sich die Kraft dafür bereits beim Fußballverein Bayern München bereits antrainiert. Eine Premiere gibt es beim Bäderbetrieb. Dort sind seit Langem einmal wieder zwei Azubis zu finden: Die 17-jährige Eva Fischer-Tetik, die neben der Sicherheit im Schwimmbad beispielsweise auch um die Einhaltung der richtigen Wasserwerte kümmert. Natürlich stehen auch Trainingseinheiten auf dem Programm und so beginnt ihr Tag meist schon um 7 Uhr morgens. Später kommt noch die Betreuung von Schwimmanfängern hinzu und auch einen Aquafitness-Kurs wird sie in Zukunft geben. Ganz anders als beim 18-jährigen Kilian Stölb, der für den technischen Bereich der Bäder in Germering zuständig ist. 

Es gibt viel zu tun

Er soll nach seiner Ausbildung ein Schwimmbad leiten können. Im Winter wird er sich außerdem um die Eishalle kümmern. Für den Schulunterricht müssen die beiden allerdings einen weiteren Weg in Kauf nehmen. Der Blockunterricht findet nämlich in einer Berufsschule in Lindau statt. Das sei aber nicht schlimm, wie beide erklären, denn dieser sei immer im Zweiwochen-Rhythmus. Wie Martina Klein mitteilt, fehle es in Germering nicht an Bewerbern. Auch für nächstes Jahr seien schon zahlreiche Anfragen eingetroffen. „Wir haben hier nicht so ein aufwendiges Auswahlverfahren, wie München“, sagt Klein. „Es werden normale Gespräche geführt, denn wir wollen den Menschen kennenlernen.“ Nach einem kurzen Besuch auf der Dachterrasse des Rathauses für ein Foto widmeten sich dann alle wieder ihren neuen Aufgaben, die sie in den nächsten Jahren gewissenhaft erledigen werden.

Sebastian Essberger

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