Am 1. September in Betrieb gegangen

Neues Corona-Testzentrum in Fürstenfeldbruck in der Hasenheide eingerichtet

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Das Testzentrum in der Hasenheide in Fürstenfeldbruck. Zur Testung zwingend erforderlich ist eine Online-Registrierung.

Fürstenfeldbruck - Im Landkreis Fürstenfeldbruck ging am 1. September ab 8 Uhr ein Testzentrum im Gewerbegebiet Hasenheide, Am Hardtanger 5, in Fürstenfeldbruck in Betrieb.

Das Bayerische Testzentrum Fürstenfeldbruck betreibt im Auftrag des Landratsamts der Malteser Hilfsdienst in Zusammenarbeit mit der Firma, mit der der Freistaat Bayern einen Rahmenvertrag über Labor- und dazugehörige IT-Leistungen geschlossen hat. Es wird voraussichtlich eine Kapazität von etwa 300 Testungen pro Tag haben. 

Kostenlose Tests für Bürger

Im Testzentrum kann sich jeder Bürger kostenlos testen lassen, der das möchte. Auch ein Wohnsitz im Landkreis ist nicht erforderlich. Eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht notwendig und auch nicht möglich. Zwingende Voraussetzung für eine Testung ist aber eine Online-Registrierung. Die bei der Online-Registrierung angegebenen Daten werden vor der Testung überprüft; dazu ist ein Identitätsnachweis, zum Beispiel ein Personalausweis, vorzulegen. Ausweis also nicht vergessen. Jede Person kann sich ausschließlich vor Ort durch das eigene Smartphone registrieren. Es gibt dafür zwei Daten-Hot- spots beim Testzentrum. Sollte im Einzelfall kein Smartphone vorhanden sein, kann die digitale Registrierung bei der Anmeldung vor Ort durch Mitarbeiter des Testzentrums erfolgen. Das Testzentrum wird von Montag bis Samstag geöffnet haben. Die Öffnungszeiten lauten Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag von 8 bis 14 Uhr. Für die Testung sind Container bereit gestellt, das heißt sie findet nicht im Wege des „Drive Through“ statt, sondern in einem eigens dafür vorgesehenen Raum. 

Testergebnis wird per E-Mail mitgeteilt

Das Testergebnis – sowohl das positive als auch das negative – wird dem Betroffenen per Mail mitgeteilt; ist dies nicht möglich, auf dem Postweg. Mit der Einrichtung des Testzentrums erfüllt das Landratsamt den Ministerratsbeschluss vom 10. August 2020, „in jeder kreisfreien Stadt und jedem Landkreis ein Bayerisches Testzentrum umgehend einzurichten, in dem sich jeder kostenlos testen lassen kann.“ Damit soll das Testangebot in Bayern für eine Untersuchung auf SARS-CoV-2 noch einmal erheblich ausgebaut werden. Dieses Angebot soll auch für die Reihentestungen etwa von Lehrkräften und dem pädagogischen Personal der Kindertagesstätten genutzt werden, wenn der Bedarf hierfür besteht.

Teststationen des Landratsamtes Mitte Juli eingestellt

Für diese werden dann spezielle Zeiten reserviert. Die Einrichtung folgt dem Konzept des Freistaats Bayern, der die Kosten für den Betrieb des Testzentrums tragen wird, soweit die diese nicht von der gesetzlichen Krankenversicherung oder anderen Kostenträgern übernommen werden. Im März und April diesen Jahres hatte das Landratsamt sehr schnell Teststationen in Fürstenfeldbruck und Germering eingerichtet; aufgrund des stark sinkenden Bedarfs wurde nur noch die Teststation in Fürstenfeldbruck weiterbetrieben. Deren Betrieb wurde Mitte Juli eingestellt, weil zuletzt die Kassenärztliche Vereinigung Bayern ihr Personal abgezogen und die Kooperation aufgekündigt hatte.

red

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