E-Bus in Germering vorgestellt

Umweltfreundlich mit dem Bus von A nach B

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Aptis, so heißt der neue E-Bus des französischen Herstellers Alstom, der zwar frühestens in drei Jahren als Serienbus auf die Straßen des Landkreises kommen soll, aber nun bereits seine erste Fahrt in Germering vollziehen durfte.

Germering - Zwölf Meter ist er lang und durch seine vier einzeln lenkbaren Reifen um 25 Prozent wendiger als ein vergleichbarer Linienbus im Landkreis. Nachhaltigkeit steht für Jens Sprotte, Manager bei Alstom, im Vordergrund. Eine lange Lebensdauer, CO2-Neutralität, Barrierefreiheit sowie eine schnelle Amortisierung soll der Aptis unter anderem bringen. Rund 100 Passagiere haben zukünftig Platz im neuen E-Bus. 

Mehr Bewegungsfreiheit und weniger Sitzplätze

Eine große Bewegungsfreiheit im Innenraum – weniger Sitzplätze, dafür aber mehr Platz für Kinderwägen oder Rollatoren, ein niedriger Einstieg und eine automatisch ausfahrbare Rampe für die vollkomene Barrierefreiheit, kabelloses Internet sowie Steckdosen zum Laden elektronischer Geräte und eine lange Batterielebensdauer – geladen wird der Bus über Nacht, damit soll er 250 Kilometer weit kommen – so will Alstom punkten. Außerdem gibt der Hersteller eine 20-Jahres-Garantie auf das Fahrzeug. 

Test mit Überlandfahrten

Nach zehn Jahren muss jedoch die Batterie gewechselt werden. Im Verhältnis: Ein üblicher Linienbus ist rund acht Jahre im Einsatz. Auch wenn der Aptis mit 500.000 Euro zunächst doppelt so teuer ist, wie ein normaler Linienbus, der mit Diesel betrieben wird, so sind die Betriebskosten der E-Busse nur halb so hoch. Zudem würde eine staatliche Förderung bei der Umstellung auf Elektro-Mobilität greifen. Eines möchte eine Sprecherin der MVV jedoch betonen, der E-Bus sei nicht für alle Linien geeignet. Deshalb sollen vorwiegend Überlandfahrten getestet werden. „Erst ab 2023 sollen alternative Antriebsmodelle bei der Neuausschreibung für Linienbusse berücksichtigt werden“, wirft Vize-Landrätin Martina Drechsler (CSU) zudem ein.

Claudia Becker

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