Auf dem neuesten Stand

Landrat Thomas Karmasin mit Vertretern des Staatl. Bauamtes Freising und Vertretern des Landratsamtes an der B2. Foto: LRA

Landrat Thomas Karmasin hat Vertreter des Staatlichen Bauamtes Freising zu einem alljährlichen Gespräch getroffen, um sich über aktuelle Straßenbaumaßnahmen und Planungen im Landkreis Fürstenfeldbruck zu informieren. Das Staatliche Bauamt Freising verwaltet die Bundes- und Staatsstraßen im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Gesprächs am 27. September stand der derzeit laufende Ausbau der Bundesstraße 2 südlich von Fürstenfeldbruck. Hierzu machten sich Landrat Thomas Karmasin und Vertreter des Staatlichen Bauamtes ein Bild über den Baufortschritt vor Ort. Peter Weywadel, Leiter des Bereichs Straßenbau beim Staatlichen Bauamt, ist zuversichtlich: „Wenn wir keinen frühzeitigen Wintereinbruch haben, ist der ambitionierte Zeitplan zu schaffen und der Verkehr könnte noch dieses Jahr auf der neu hergestellten B 2 fahren.“ Landrat Thomas Karmasin freut sich: „Bald ist die B 2 von Fürstenfeldbruck bis nach München komplett ausgebaut und im Hinblick auf die Verkehrssicherheit auf dem neuesten Stand“. Bereits Anfang der 1990er Jahre wurde der Münchner Berg (0,9 Kilometer lang) als erster Bauabschnitt der B 2 südlich Fürstenfeldbruck ausgebaut. Als zweiter Bauabschnitt wurde die Einmündung der Staatsstraße 2069 bei Hoflach nördlich von Alling in eine höhenfreie Anschlussstelle umgebaut und Ende 2008 fertig gestellt. Aktuell wird die Bundesstraße 2 zwischen Hoflach und dem Münchner Berg als dritter Bauabschnitt auf ihrem heutigen Bestand ausgebaut. Die engen Kurven werden abgeflacht und eine den aktuellen Anforderungen entsprechende Straßenentwässerung hergestellt. Auf der Südseite wird ein Geh- und Radweg neu angelegt. Der Verkehr während der Bauzeit wird mittels Behelfsumfahrung im Baustellenbereich in beiden Richtungen aufrecht erhalten. Der Grunderwerb für den dritten Bauabschnitt konnte im vergangenen Jahr abgeschlossen werden. Im Januar und Februar dieses Jahres erfolgten Rodungsarbeiten im Bereich der Ausbaustrecke und anschließend im März und April archäologische Untersuchungen. Die eigentlichen Bauarbeiten starteten im Juni mit der Errichtung der Behelfsumfahrung auf die der Verkehr Mitte August umgelegt werden konnte. Seitdem erfolgt der Ausbau der B2 auf dem 2,4 Kilometer langen Streckenabschnitt. Es ist geplant, die B2 noch heuer fertig zu stellen. 2013 erfolgt dann der Rückbau der Behelfsumfahrung zum Wirtschafts-, Geh- und Radweg. Die Arbeiten werden dann bis Mitte des kommenden Jahres abgeschlossen sein und rund 3,5 Millionen Euro gekostet haben. Zusätzlich wird noch eine Querungshilfe in Höhe des Tonwerks errichtet. Die Baukosten hierfür übernimmt das Staatliche Bauamt Freising, die Beleuchtung wird von den Stadt Fürstenfeldbruck, der Gemeinde Alling und Emmering getragen.

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