Neuer Wohnkomplex integriert Kindertagesstätte

Neubau am Ortseingang von Germering

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An der Landsberger Straße entsteht ein Wohnhaus, in dem die Stadt einen Kindergarten einrichtet.

Mehr als 100 neue Wohnungen entstehen auf dem Grundstück an der Landsberger Straße 1. Im Rahmen des Neubaus hat die Stadt auch Räume für einen zweigruppigen Kindergarten erworben. Innenausbau und Ausstattung kosten die Kommune knapp 800.000 Euro. Der Stadtrat segnete das Projekt einstimmig ab.

Germering - Insgesamt 126 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen will die Firma Concept Bau aus München am Germeringer Ortseingang errichten. Das wird auch junge Familien anlocken. Dies wiederum macht erforderlich, dass auch die Infrastruktur entsprechend mitwächst. Deshalb hat die Stadt bereits im vergangenen August eine Nutzungseinheit für eine Kindertagesstätte von der Concept Bau gekauft. Darin sollen 50 Kinder in zwei Gruppen einen Kindergartenplatz finden.

Eingeplante Räume für die Kindertagesstätte

Neben den notwendigen Haupt- und Nebenräumen für die Gruppe und Sanitärbereichen für die Kinder und das Personal gibt es auch einen Mehrzweck- und einen Personalraum sowie eine Küche mit Lagerflächen. Zugang und Räumlichkeiten werden komplett barrierefrei ausgestaltet. Beim Kauf wurde mit dem Bauträger vereinbart, dass die Räume aber nicht schlüsselfertig sondern als sogenannter veredelter Rohbau übergeben werden.

Stadt finanziert Innenausbau und Außenbereich

Das heißt, dass die Stadt den Innenausbau des Kindergartens ebenso selbst beauftragt wie alle weiteren Ausbauten. Dazu zählen nichttragende Innenwände, Boden- und Wandbeläge, dämmende Deckenverkleidungen für den Lärmschutz, Innentüren, Sonnenschutz, Heizungs-, Lüftungs- und Elektroanlagen sowie die Ausstattung der Sanitärbereiche. Auch die Spielgeräte im Außenbereich muss die Stadt finanzieren.

Staatlicher Zuschuss wird erwartet

Neben den Ausbaukosten in Höhe von 788.000 Euro belastet der Kindergartenbau den städtischen Haushalt mit weiteren 940.000 Euro für den Kauf der Räume. Den Gesamtbetrag von gut 1,7 Millionen Euro muss die Kommune aber nicht selbst tragen. Die Verwaltung rechnet mit einem staatlichen Zuschuss in Höhe von gut 450.000 Euro. Baubeginn ist im Frühjahr, die Tagesstätte soll im Kindergartenjahr 2020/21 den Betrieb aufnehmen.

Andreas Daschner

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