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Neugestaltung des Kleinen Stachus in Germering im vollen Gang

Büro statt Wohnungen

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Neue Pläne für die Baugrube am Kleinen Stachus.

Noch zeigt am Kleinen Stachus auf dem Areal zwischen Hart- und Planegger Straße nur eine tiefe Baugrube, dass hier etwas Großes entstehen soll. Die Planung des Neubaus wurde kurzerhand so stark abgeändert, dass für ein Mehr an Büroräumen eine große Anzahl von Wohnungen weichen muss.

Germering - Eigentlich war ein Gebäude mit 29 Wohnungen und 1.500 Quadratmeter Büroflächen geplant. Doch seit feststeht, dass ein bekanntes Germeringer Softwareunternehmen dort einzieht, musste massiv umgeplant werden. Die Firma kommt mit den ursprünglich geplanten Büroflä- chen nicht aus. Die Planungen für Wohnraum wurden fast komplett eingestampft. Lediglich sieben Appartements sind übrig geblieben. Die Wohnnutzung im ersten und zweiten Stock fällt komplett weg. Im dritten Stock verbleiben vier Dreizimmer-, zwei Zweizimmer- sowie eine Einzimmerwohnung. 

Bürofläche mit 4.000 Quadratmetern

Die Büroflächen sind dafür mit nun 4.000 Quadratmetern beinahe dreimal so groß wie bisher geplant. Die zusätzlichen Geschäftsräume werden nicht nur zugunsten von Wohnungen geschaffen. So bekommt der zunächst eingeschossig geplante östliche Gebäudebereich zwei zusätzliche Geschosse. Die Wandhöhe wird dadurch mit 10,8 Metern mehr als doppelt so hoch, wie im Bebauungsplan zulässig. Der Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss erteilte hierfür jedoch einstimmig die Befreiung. Die nötigen Stellplätze werden auf dem Grundstück entstehen. 21 Parkplätze werden oberirdisch angeordnet, 68 in einer Tiefgarage. Der geplante Einzelhandel und die Kindertagesstätte für die Mitarbeiter sind von der Umplanung nur wenig tangiert. Nur die Freiflächen für die Kita werden nicht mehr auf einer Dachterrasse errichtet, sondern ebenerdig. 

"Eine Kita ist uns wichtig"

Im Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss wurde deutlich, dass man großen Wert darauf legt, dass die Kita auch tatsächlich gebaut wird. Laut Oberbürgermeister Andreas Haas (CSU) sei es nicht möglich, die Genehmigung der Umplanung mit der Forderung nach der Kita zu verbinden. „Es war aber auch nie Thema, dass die Kindertagesstätte nicht gebaut werden soll“, sagte der OB. Sollte das Thema doch einmal auf den Tisch kommen, werde man deutlich machen, dass die Stadträte großen Wert darauf legen. 

Andreas Daschner

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