Neujahrsempfang mit Ehrungen

Neujahrsempfang: OB Raff gibt Rück- und Ausblick

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Beim Neujahresempfang der Stadt Fürstenfeldbruck gab Oberbürgermeister Erich Raff einen Aus- und Rückblick der Stadt und ehrte verdiente Bürger.
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Beim Neujahresempfang der Stadt Fürstenfeldbruck gab Oberbürgermeister Erich Raff einen Aus- und Rückblick der Stadt und ehrte verdiente Bürger.
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Beim Neujahresempfang der Stadt Fürstenfeldbruck gab Oberbürgermeister Erich Raff einen Aus- und Rückblick der Stadt und ehrte verdiente Bürger.
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Beim Neujahresempfang der Stadt Fürstenfeldbruck gab Oberbürgermeister Erich Raff einen Aus- und Rückblick der Stadt und ehrte verdiente Bürger.
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Beim Neujahresempfang der Stadt Fürstenfeldbruck gab Oberbürgermeister Erich Raff einen Aus- und Rückblick der Stadt und ehrte verdiente Bürger.
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Beim Neujahresempfang der Stadt Fürstenfeldbruck gab Oberbürgermeister Erich Raff einen Aus- und Rückblick der Stadt und ehrte verdiente Bürger.
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Beim Neujahresempfang der Stadt Fürstenfeldbruck gab Oberbürgermeister Erich Raff einen Aus- und Rückblick der Stadt und ehrte verdiente Bürger.
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Beim Neujahresempfang der Stadt Fürstenfeldbruck gab Oberbürgermeister Erich Raff einen Aus- und Rückblick der Stadt und ehrte verdiente Bürger.

„Die Polizei – dein Freund und Helfer“, bedankte sich Brucks Oberbürgermeister Erich Raff beim Leiter der Fachhochschule der Polizei, Ingbert Hoffmann, eingangs des Neujahrsempfangs der Großen Kreisstadt.

Fürstenfeldbruck – „Tradition ist eben nicht gleichbedeutend mit fester Terminierung“, erklärte Raff den Umzug des Neujahrsempfangs vom Stadtsaal in den Churfürstensaal, mit einem Seitenhieb in Richtung Veranstaltungsforum. Der Stadtsaal war zu dem seit Jahren obligatorischen Termin an eine andere Veranstaltung vergeben.

Rückkehr zur sachlichen Diskussion

Bevor der Brucker Rathauschef einen Rück- und Ausblick über die Stadtpolitik abgab und etliche Ehrungen von Bürgern, die sich um das Gemeinwohl der Stadt verdient gemacht haben, vornahm, blickte er über die Grenzen der Stadt hinweg und mahnte eine Rückkehr zur sachlichen Diskussion an. Man solle mehr miteinander reden, denn nur so könne man letztlich Konflikte lösen oder zumindest Kompromisse schließen. „Kompromisse sind keine Schwäche, sondern eine Fähigkeit und eine Stärke der Demokratie“, zitierte Raff eine Botschaft der Weihnachtsansprache von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Frust über die große Politik

Die Debatten- und Streitkultur habe sich verändert, das würde sich auch auf die Bürger übertragen, die ihren Frust über die große Politik bis in die Rathäuser und Bürgersprechstunden tragen. Es seien die Vorbilder der großen Politik und die Länderparlamente, die bei den Bürgern zur Politikverdrossenheit führen. Zu diesem Ergebnis kam auch eine Umfrage der OBM-Zeitung.

Holprige Pfade ebnen

Die Kommunalpolitik habe das Glück ganz nahe am Menschen zu sein, so dass es hier noch die Gelegenheit zum Dialog gebe. „Wir sind teilweise auf steinigen und holprigen Pfaden im Dialog untereinander, und haben es immer wieder geschafft, gemeinsam für die Stadt und ihre Bürger diese Pfade zu ebnen“, meinte Raff. Dennoch komme es vor, dass diese Entscheidungen häufig als undemokratisch angesehen werden. Die Drohungen mit der Presse betrachte er als „stumpfes Schwert“, so Raff.

Kompromisse auch in der Stadt

Auch in der Stadtpolitik werde man nicht ohne Kompromisse auskommen, wechselte Raff bei seiner Neujahrsansprache auf die großen Themen, die die Stadt in der Vergangenheit und auch weiterhin beschäftigen werden. Dabei spannte Raff den Bogen von der Entwicklung des Viehmarktplatzes über den städtebaulichen Wettbewerb zur Entwicklung der Lände bis hin zur Konversion des Fliegerhorstes sowie der Standortsuche für eine Eishalle und den Bau des Sportzentrums III.

Mehr Aus- als Einpendler

38.536 Einwohner leben in Bruck, 350 mehr als im Jahr 2017, Bürger aus 131 Nationen. Die Zahl der Ein- und Auspendler habe sich leicht verschoben. Mit 10.270 Einpendlern gegenüber 11.320 Auspendlern habe sich die Zahl gegenüber 2015 wieder ins Minus gedreht, teilte der Rathauschef mit. So bleibe die Ansiedlung von Gewerbebetrieben nach wie vor eine große Herausforderung. Erfreulich sei die Zahl von 3,3 Prozent Arbeitslosen, das komme einer Vollbeschäftigung gleich. Fachkräfte seien allerdings nach wie vor Mangelware. Aufgrund des Angebots an Kinderbetreuung und Schulen sei die Kreisstadt attraktiv für junge Familien. Ab September verfügt die Stadt über 235 neue Kinderkrippen- und Kindergartenplätze. 

Raff: "Abschaffung von Strabs fatal"

Als fatal für die Stadt bezeichnete Raff die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge durch die Bayerische Staatsregierung. Mit den 135.000 Euro, die die Stadt nur noch pauschal erhält, könne man eigentlich nur Flickschusterei betreiben. Allein die dringende Sanierung und der Ausbau der Richard-Higgins-Straße und des Sulzbogens koste 4,8 Millionen Euro. Hier hätte sich Raff zumindest eine Übergangslösung gewünscht.

Ehrungen verdienter Bürger

Stabsfeldwebel Michael Fischer, Oberstabsgefreiter Florian Keßler und Bernd Fasching von der Offizierschule der Luftwaffe wurden für ihren über zwei Jahrzehnte langen Einsatz beim jährlichen Erbsensuppenverkauf auf dem Christkindlmarkt geehrt. Der Erlös wird an caritative Einrichtungen in der Stadt gespendet. 

Helmuth Stolle wurde für seinen unermüdlichen Einsatz über viele Jahre bei der Bürgerstiftung für den Landkreis ausgezeichnet.Franz Leckenwalter engagiert sich seit 15 Jahren für die Krieger- und Soldatenkameradschaft, Detlef Kurp war drei Amtsperioden im Seniorenbeirat der Stadt aktiv. Dabei brachte er Projekte wie das Seniorenkino, Senioren-Computertreff sowie den barrierefreien Ausbau Bahnhof Buchenau voran. Seit über 30 Jahren engagiert sich Helga Müller in der Pfarrei St. Magdalena als Pfarrgemeinderat, gestaltet Kindergottesdienste und betreut Kommuniongruppen. Günter Mayr gründete vor 42 Jahren den Chor der Musikfreunde Grafrath, aus dem der Philharmonische Chor Fürstenfeld hervorging. Für seine Opern-Inszenierungen und Faschingskonzerte wurde er bereits mit der Bezirksmedaille des Bezirks Oberbayern für den Bereich Kultur geehrt. Michael Münch erhielt für 40-jährige Mitgliedschaft das Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande in Gold von der stellvertretenden Landrätin Martina Drechsler überreicht; Stefan Götz das staatliche Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige Mitgliedschaft im BRK Fürstenfeldbruck. Für ihr ehrenamtliches Engagement in der Kinder-Ortsgruppe des Bundes Naturschutz wurde Holde Tietze-Härtl ausgezeichnet. 

Dominik Pauli, der am Pasinger Bahnhof einen Menschen, der auf die Gleise gestürzt war, rettete, bevor die S-Bahn einfuhr und dafür von Ministerpräsident Söder bereits eine staatliche Auszeichnung erhielt, erhielt ebenso eine Auszeichnung von Oberbürgermeister Raff. 

Alt-OB Sepp Kellerer wurde für seinen unermüdlichen Einsatz um den Denkmalschutz sowie das Bauernhofmuseum Jexhof und das Veranstaltungsforum Fürstenfeld mit der Denkmalschutzmedaille ausgezeichnet. Wests ehemaliger Sportpräsident Günter Eichinger, der im Dezember das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt erhielt, wurde für sein zwei Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement beim TSV West ausgezeichnet,

Dieter Metzler

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