Erfolgreiche Blutspendeaktion

60 Neuspender registriert: Trotz Schlechtwetter und Corona viele Blutspender in Emmering

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Die Gemeinde stellte die Amperhalle zur Verfügung, da hier alle Mindestabstände eingehalten werden können.

Emmering – In der Amperhalle fand am 14. Mai die Blutspende des Bayerischen Roten Kreuzes statt, welche trotz der Schlechtwetterverhältnisse gut besucht war.

So wurden insgesamt rund 93 Liter Blut von 186 Freiwilligen gespendet. Die Gemeinde stellte dem Veranstalter kurzfristig die Amperhalle zur Verfügung, da hier die besten Voraussetzungen gegeben sind, alle derzeit notwendigen Maßnahmen umzusetzen und vor allem die Mindestabstände einzuhalten.

Es konnte sogar eine Pufferzone für wartende Spender im Bürgersaal eingerichtet werden. „An dieser Stelle möchte ich mich nochmal für die Unterstützung der Gemeinde Emmering bedanken. Die Zusammenarbeit und Vorbereitung der Aktion war unbürokratisch und zielorientiert – einfach klasse“, lobte der Gebietsreferent des Blutspendedienstes, Robert Schneider.

60 Neuspender

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren – im positiven Sinne – an diesem Tag durchaus zu spüren. Vor allem viele junge Menschen und Erstspender sind momentan bereit, freiwillig und unentgeltlich ihr Blut für kranke und verletzte Menschen zu spenden. So konnten insgesamt 60 Neuspender verzeichnet werden. Diese Erstspender kommen zu dem bekannten Spenderstamm in den Gemeinden hinzu und stehen – so das Ziel – für die Zukunft auch weiterhin als Spender zur Verfügung. Blutkonserven sind nämlich nur begrenzt haltbar (42 Tage) und werden nachhaltig das ganze Jahr über (in Bayern etwa 2.000 pro Tag) gebraucht.

Fiebermessen, Kugelschreiber und Abstand

Über die Corona bedingte, hygieneschutzrechtliche Vorgehensweise am Blutspendetag berichtet Schneider wie folgt: „Wir messen bereits vor dem Betreten der Location die Temperatur, geben einen Mund- und Nasenschutz aus und aktivieren erste Desinfektionsmaßnahmen. An der Anmeldung erhält jeder einen eigenen Kugelschreiber und wir schaffen ausreichend Abstand beim Ausfüllen der Belege. An den nächsten Stationen (Hämoglobinwertbestimmung und Ärzte) trennen Plexiglasscheiben die Mitarbeiter und Spender voneinander, sodass kein direkter Kontakt besteht. Die Spenderliegen werden mit mindestens 1,5 Meter Kopfabstand aufgestellt und das Equipment wird durch unsere Mitarbeiter zum Spender gebracht. Die betroffenen Flächen werden desinfiziert. Nach der Spende steht eigentlich eine gemeinsame Brotzeit an. Dieses gesellige Beisammensein kann derzeit nicht stattfinden, deshalb stehen alternativ Verpflegungspakete und Präsente zur Verfügung, um die Kontakte so gering wie möglich zu halten.“

Infos für Interessierte

Informationen für interessierte Neuspender stehen online unter www.blutspendedienst.com zur Verfügung. Auch die kostenlose Arzt-Hotline 0800 11 949 11 kann hierfür kontaktiert werden.

red

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