Noch keine Erklärung für das Tat-Motiv - Leichen des Eichenauer Familiendramas obduziert

Wie berichtet, fand die Polizeiinspektion Olching am 30. März um 15.15 Uhr in Eichenau eine vierköpfige Familie in ihrem Haus tot auf. Die mit den Ermittlungen beauftragte Kripo Fürstenfeldbruck geht von einem Gewaltdelikt innerhalb der Familie aus. Die beiden 7-jährigen Zwillingstöchter wurden in ihren Kinderzimmern, die 42-jährige Mutter im Keller und der 40-jährige Ehemann im Schlafzimmer leblos aufgefunden. Noch immer sei das Tatmotiv nicht geklärt, teilten am 31. März die Staatsanwaltschaft München II und das Polizeipräsidium Oberbayern Nord in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München II wurden am 31. März Nachmittags die Leichen im Institut für Rechtsmedizin in München obduziert. Nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis war für die Ehefrau und die Kinder Strangulieren die Todesursache. Beide Kinder hatten Verletzungen im Kopfbereich, hervorgerufen durch Einwirkungen mit stumpfen Gegenständen. Der Ehemann starb an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Der Zeitpunkt der Gewalttat war mit hoher Wahrscheinlichkeit das vergangene Wochenende. Das Motiv der Tat ist zur Zeit noch nicht geklärt. Ein eindeutiger Hinweis dazu konnte bislang nicht gefunden werden. Der Arbeitgeber der Mutter, die als Projektmanagerin bei einem Verlag arbeitete, hatte sich Sorgen gemacht, weil die Frau am Wochenanfang nicht zum Dienst erschiennen war. Er alarmierte die Polizei, die schließlich mit einem Schlüsseldienst die Wohnung öffnete und die schreckliche Entdeckung machte.

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