Parteien sprechen Wahlempfehlungen für Stichwahl am 21. Mai aus

Fast alle für Martin Runge

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Gabi Eder / pixelio.de

Fürstenfeldbruck – Die Brucker müssen am 21. Mai nochmal in die Wahllokale gehen, denn im ersten Wahldurchgang vor etwa zwei Wochen konnte keiner der Bewerber die absolute Mehrheit erreichen. Nun haben die Bürger zwischen Erich Raff (CSU) und Martin Runge (Grüne/BBV) die Qual der Wahl. Die übrigen Kandidaten und Parteien haben sich bereits entschieden, wen sie unterstützen und sprechen ihre Wahlempfehlungen aus.

Georg Stockinger (Freie Wähler) hat sich zwar nach der Bekanntgabe der Ergebnisse des ersten Durchgangs im Rathaus für Erich Raff ausgesprochen. Die Freien Wähler wollen jedoch keine Empfehlung rausgeben. „In der Überzeugung, dass nach 18 Monaten völligen Stillstandes nun zum Wohle der Stadt gehandelt werden muss, hat sich die SPD Fürstenfeldbruck dazu entschieden Dr. Runge in der Stichwahl zu unterstützen“, schreibt dagegen die SPD Fürstenfeldbruck. Auch Ex-Kandidat Florian Weber (Die Partei) ist auf Runges Seite. Er witzelt: „Martin Runge ist jeden Tag, bis auf einmal, als er in Bruck war, mit dem Fahrrad nach Gröbenzell zurückgefahren. Somit ist er weit fitter als der Fitte für Bruck“ und nimmt damit Raffs Wahlspruch „Fit für Bruck“ aufs Korn. Auch die ödp, die keinen OB-Kandidaten stellte, spricht sich für den Grünen Martin Runge aus. „Die ÖDP nimmt an, dass sich Martin Runge stärker als Erich Raff für die Belange des Umwelt-, Klima- und Naturschutzes sowie für eine zukunftstaugliche Politik in Fürstenfeldbruck einsetzen wird“, gibt Stadtrat Dieter Kreis (ÖDP) bekannt. Thomas Lutzeier, der als Kandidat für den OB-Posten antreten wollte, aber letztlich an der Unterschriftenhürde scheiterte, gab auf Facebook bekannt: „Anfangs war ich skeptisch. Inzwischen sehe ich den Coup der BBV positiv. Und deswegen werde ich am nächsten Sonntag Runge wählen.“ Erich Raff bekam am 7. Mai 43,4 Prozent der Stimmen, der Gröbenzeller Kandidat Martin Runge landete mit 29,9 Prozent auf Rang zwei. Die Fürstenfeldbrucker haben am Sonntag bis 18 Uhr Zeit zu wählen. Im ersten Durchgang lag die Wahlbeteiligung nur bei 44,9 Prozent.

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