Spatenstich Ausbau der S-Bahnstation

Stufenfreie Bahnsteige in Buchenau

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Spatenstich beim Ausbau der S-Bahn-Station Buchenau: Höhere Bahnsteige sowie Personenunterführungen mit Aufzügen und Treppenaufgängen sind unter anderem geplant.

Bislang war es den Fahrgästen der S-Bahnlinie S4 an der Station Buchenau schlichtweg unmöglich mit sperrigen Gepäckstücken, einem schweren Kinderwagen oder gar einem Rollstuhl problemlos die Bahnsteige erreichen und auch wieder verlassen zu können. Dies soll sich nun ändern, denn seit März hat sich ein Teil des S-Bahnhofs in eine Baustelle verwandelt, damit sich die Fahrgäste in Zukunft an einer möglichst komfortablen aber vor allem barrierefreien Reise erfreuen können.

Fürstenfeldbruck - Der offizielle Startschuss ist am vergangenen Samstag im Zuge des Bahntags Bayern gefallen. Bayerns Verkehrsminister Hans Reichhart, Andreas Rudolf, Leiter Regionalbereich Süd bei der DB Station & Service AG sowie der zweite Bürgermeister der Stadt Fürstenfeldbruck Christian Götz erläuterten die wichtigsten Einzelheiten rund um den barrierefreien Ausbau. 

Höhere Bahnsteige und Personenunterführungen mit Aufzügen

Die Umbauarbeiten sind bereits in vollem Gange und der noch ausstehende Spatenstich, „symbolisch unter rollendem Rad“, wie Andreas Rudolf die fahrenden Baumaschinen aber auch die vorbei rasenden Züge beschreibt, symbolisiert nun den offiziellen Auftakt. Die Modernisierungen, die ungefähr ein Jahr in Anspruch nehmen werden, beinhalten verschiedene Einzelmaßnahmen. Dazu gehört der Bau höherer Bahnsteige, um allen Fahrgästen einen problemlosen Einstieg zu bieten sowie Personenunterführungen mit Aufzügen und Treppenaufgängen. Außerdem sind neue Bahnsteigdächer, Sitzmöglichkeiten, die Erneuerung von Vitrinen, Beschilderungen und auch der Bau einer Lärmschutzwand südlich des Bahnhofs geplant. Der Station Buchenau stehen somit zahlreiche Veränderungen bevor, die natürlich ohne finanzielle Unterstützung nicht zu stemmen wären.

17 Millionen Euro in den Umbau investiert

Insgesamt werden rund 17 Millionen Euro in den Umbau investiert. Die Finanzierung wird vom Freistaat Bayern, der Deutschen Bahn und der Stadt Fürstenfeldbruck ermöglicht. Pendler, aber auch jungen Familien, Senioren und Menschen mit körperlichen Einschränkungen gehören zu den etlichen Reisenden, die täglich auf den Bahnverkehr angewiesen sind, um zu den unterschiedlichsten Zielen zu gelangen. „Mobilität ist in jeder Lebenslage mit das wichtigste was wir haben und nur wer es nicht hat, weiß was es bedeutet“, betont auch Verkehrsminister Reichhart. Damit alle Fahrgäste problemlos den Bahnverkehr nutzen können, hat die Bahn bis heute bereits über die Hälfte der Münchner S-Bahn-Stationen barrierefrei gestaltet. Nun folgen nach und nach die noch fehlenden Haltepunkte und Bahnhöfe.

Julia Huß

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