Militärischer Appell zum Abschied

436 Offizieranwärter bekommen Offizierspatent ausgehändigt

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Die zum Appell angetretenen Offizieranwärter mit ihrem Leitspruch „Ich will“
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Nach sieben Monaten Ausbildung an der OSLw erhalten die Offizieranwärter ihre Patente
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Nach sieben Monaten Ausbildung an der OSLw erhalten die Offizieranwärter ihre Patente
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Einmarsch des Luftwaffenmusikkorps aus Garmisch-Partenkirchen
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Einmarsch des Luftwaffenmusikkorps aus Garmisch-Partenkirchen
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Abschreiten der Front (v. li.) Kommandeur der OSLw, BG Michael Traut, Staatsminister Marcel Huber, Luftwaffeninspekteur, GenLt Karl Müllner
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Der Kommandeur der OSLw, BG Traut, bei seiner Ansprache
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Einige der Ehrengäste (v. li.): Brucks OB Erich Raff, Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet, CSU-Landesgruppenchefin Hasselfeldt.

Mit einem militärischen Appell verabschiedete die Offizierschule der Luftwaffe (OSLw) am 8. September im Brucker Fliegerhorst 436 Offizieranwärter, davon waren 71.

Fürstenfeldbruck – Diese haben in sieben Monaten Ausbildung erfolgreich den 114. Offizierlehrgang für Offizieranwärter des Truppendienstes absolviert. Zusätzlich erhielten auch zehn ausländische Lehrgangsteilnehmer aus Frankreich, Korea, Togo, Thailand, USA, Japan und Mali ihr Offizierspatent ausgehändigt.

All-Spaziergänger als Mentor

„Sie stehen heute im Mittelpunkt“, sagte der Kommandeur der OSLw, Brigadegeneral Michael Traut, bei seiner Ansprache zu den auf dem Air-Force-Platz angetretenen Offizieranwärtern. Mentor des 114. Offizierlehrgangs war Brigadegeneral Thomas Reiter, der 350 Tage in 400 Kilometer Höhe im All verbrachte und drei „Spaziergänge“ im Weltraum unternahm.

"Mit Einsatzbedingungen überzeugend führen"

Alle drei Redner würdigten die Leistung der Offizieranwärter und zollten ihnen großen Respekt. „Wir brauchen Sie als moderne Offiziere, die ihr Aufgabengebiet professionell beherrschen, die Freude an der Führung von Menschen haben, sie für die unterschiedlichsten Aufträge und Anforderungen ausbilden, erziehen und motivieren sowie – ich betone dies besonders – unter Einsatzbedingungen überzeugend und mit Beispiel führen können und wollen“, sagte Traut und wünschte ihnen im Sinne der Luftwaffe „Hals- und Beinbruch.“

"Langer Weg liegt noch vor Ihnen"

„Der Abschlussappell markiert einen wichtigen Meilenstein auf ihrem beruflichen Weg“, sagte Luftwaffeninspekteur Karl Müllner. „Die Jahre des Studiums liegen nun vor Ihnen, danach wartet die Fachausbildung, die ihnen den letzten Schliff gibt, bevor Sie schließlich als Offizier in voller Verantwortung starten werden. Ein langer Weg liegt also noch vor Ihnen. Sobald Sie das Offizierspatent in den Händen halten, legen Sie ein sichtbares Zeugnis ab von der Bereitschaft, unser Land, seine Werte und Interessen zu sichern und zu schützen – notfalls auch mit Waffengewalt, notfalls auch unter Einsatz Ihres Lebens. Ich freue mich, Euch im Team Luftwaffe zu wissen.“

Große Verantwortung

Staatsminister Marcel Huber überbrachte die Grüße des Ministerpräsidenten, stellte die hervorragende Ausbildung in fachlicher und menschlicher Hinsicht an der OSLw heraus. „Wir alle sind stolz auf Sie“, sagte Huber. „Sie übernehmen große Verantwortung, nicht nur für sich und für die Soldaten in ihren Einheiten, sondern auch für die Sicherheit unseres Landes, für das Vertrauen der Menschen in der Bundesrepublik in die Bundeswehr.“

Bester des Jahrgangs ausgezeichnet

Der Jahrgangsbeste, Fahnenjunger Nils-Fabian Heißenberg, der vom Luftwaffeninspekteur Müllner ausgezeichnet wurde, vom Staatsminister Huber den Bestpreis der Bayerischen Staatsregierung erhielt und durch den italienischen Verteidigungsattaché, Brigadegeneral Danilo Morando, mit dem Bestpreis als Jahrgangsbester Anwärter fliegerischer Dienst ausgezeichnet wurde, ließ zum Abschluss den Lehrgang aus Sicht eines Lehrgangsteilnehmers Revue passieren.

Flüge für die Offzieranwärter

Kaum waren zum Ausklang des militärischen Appells die letzten Töne des Deutschlandlieds vom Gebirgsmusikkorps aus Garmisch-Partenkirchen verklungen, da überflogen ein Transporthubschrauber aus Laupheim und anschließend zwei Eurofighter aus Neuburg sowie zwei Tornados aus Büchel den Appellplatz.

Dieter Metzler

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