Verabschiedung des 84. Offizierlehrganges in FFB und Antrittsbesuch des Amtschefs

Amtschef des Luftwaffenamtes Rieks       verabschiedet 84. Offizierlehrgang

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BG Bernhardt Schlaak (l.), Fhr Ruben Forster (m.), BG Dr. Ansgar Rieks (r.) bei der Verleihung des Bestpreises

Fürstenfeldbruck – Am 20. Februar nutzte Brigadegeneral Dr. Ansgar Rieks, als neuer Amtschef des Luftwaffenamtes, bei seinem Antrittsbesuch an der Offizierschule der Luftwaffe (OSLw), die Gelegenheit den 84. Offizierlehrgang für Offizieranwärter des Militärfachlichen Dienstes zu verabschieden. Sein erster Truppenbesuch, außerhalb des Köln-Bonner-Raums führte Ihn nach Fürstenfeldbruck in die Wiege der Luftwaffe.

 Er selbst war vor 35 Jahren als Lehrgangsteilnehmer im blauen Palais. Die Teilnehmer des 84. Offizierlehrganges in der Luftwaffe haben ihren letzten Ausbildungsabschnitt auf dem Weg zum Luftwaffenoffizier erfolgreich gemeistert. Viereinhalb Monate Ausbildung an der OSLw liegen hinter ihnen. Jetzt hieß es am 20. Februar 2013 für 101 Luftwaffenoffizieranwärter des Militärfachlichen Dienstes in der Luftwaffe „Antreten zum Abschlussappell“. Während eines feierlichen Appells im Saal der Luftwaffe des Standortes Fürstenfeldbruck verabschiedeten am 20. Februar der Amtschef des Luftwaffenamtes, Brigadegeneral Dr. Ansgar Rieks, sowie der Kommandeur der OSLw, Brigadegeneral Bernhardt Schlaak, die erfolgreichen Absolventen.

Lehrgangsbester, Fähnrich Ruben Forster wurde durch Brigadegeneral Dr. Ansgar Rieks mit dem Bestpreis des Luftwaffenausbildungskommandos ausgezeichnet. Zudem erhielt Fahnenjunker David Schwanitz als der Lehrgangsbeste im Fach Innere Führung den Bestpreis der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, überreicht durch dessen Landesvorsitzenden Bayerns, Brigadegeneral Hans-Georg Schmidt.

Vor zahlreichen Gästen gratulierte Brigadegeneral Schlaak den Absolventen zur bestandenen Offizierprüfung. „Liebe Kameradinnen und Kameraden es wurde Ihnen vieles abverlangt. Theoretische Unterweisung und praktische Ausbildung im Wechsel, geistig und körperliche Belastung, Prüfungsstress, Gruppen- und Einzelarbeit, Sie haben sich den Herausforderungen gestellt und mit Bravour bestanden. Darauf können Sie stolz sein.“

Die Summe der vielfältigen Ausbildungsinhalte und deren wechselseitige Abhängigkeiten sind es, die die besondere Qualität der Offizierausbildung in der Luftwaffe ausmachen. „Leben Sie Ihren Beruf. Ich wünsche Ihnen, neben dem Glück des Tüchtigen, auch persönliche Zufriedenheit und für die Zukunft in guter alter Luftwaffensite: Hals-und Beinbruch!“

Auch Brigadegeneral Dr. Ansgar Rieks gehörte zu den Gratulanten. „Die Ausbildung zum Offizier ist ein zentraler und sehr prägender Abschnitt im Werdegang eines Luftwaffenoffiziers. Ich verspreche Ihnen, Sie werden noch lange von den vermittelten Lehrgangsinhalten zehren und sich an Ihre Zeit in Fürstenfeldbruck gerne erinnern.“ Im Schwerpunkt machte der Amtschef deutlich, dass für das persönliche Handeln eines Offiziers vorrangig das Selbstverständnis als Soldat, gepaart mit Berufs- und Einsatzmotivation und innovativer Umsetzung heute wichtiger denn je ist. „Sie alle werden die Chance haben, die Zukunft aktiv mitgestalten zu dürfen. Sie müssen es aber aus innerem Antrieb heraus wollen,“ so der Amtschef.

 Für den Lehrgangsbesten, Fähnrich Ruben Forster, war die Kameradschaft auch der Schlüssel zum Erfolg: „Denn eines haben wir in Schongau gelernt: Dass, auch wenn man mit seinen Kräften körperlich am Ende ist, immer noch ein Stück mehr geht, wenn man wirklich fest daran glaubt.“ Abschließend bedankte er sich noch bei dem Ausbildungspersonal der 7. Inspektion, sowie den zivilen und militärischen Fachlehrern für ihr Engagement und ihre vorbildliche Unterstützung auf ihrem Weg.

Oberstabsfeldwebel Robert Mühle 

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