Olchinger Bauhof fertiggestellt

Bauhof im modernen Gewand

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Olchinger Bauhof wurde fertig gestellt.

Das neue Olchinger Bauhofgebäude wurde günstiger und schneller fertig als geplant – das war das positive Fazit, das Oberbürgermeister Andreas Magg bei der offiziellen Einweihung geben konnte. Es sei seiner Meinung nach ein modernes, helles, freundliches aber auch pragmatisches Gebäude geworden. Die Mitarbeiter scheinen zufrieden.

Olching – Die Eröffnung nannte Magg einen „bedeutenden Moment“, immerhin sei die Planung ein langes Projekt gewesen. 25 Jahre diskutierten die Stadträte über einen Neubau beziehungsweise eine Sanierung. Bereits 2007 waren bauliche Mängel am alten Bauhof, vor allem an den sanitären Anlagen, festgestellt worden. Das jetzige Konzept des Gebäudes geht bis ins Jahr 2012 zurück. Im Oktober 2014 beschloss der Stadtrat den Bauplan auf dem jetzige Grundstück in der Ordenslandstraße 47, im April 2016 folgte der Spatenstich. Im folgenden zweiten Bauabschnitt wird noch der Vorplatz gestaltet.

Endlich können auch Frauen eingestellt werden

„Man hat nicht das Gefühl, als beträte man einen Bauhof“, sagte Markus Mader, Projektleiter der Stadt Olching, als er die Führung im breiten, orange gestrichenen Treppenhaus begann. Ein Aufzug sorge für unproblematische Lieferungen in den ersten Stock und gewährleiste die Barrierefreiheit. Im Erdgeschoss befinden sich die Werkstätten der verschiedenen Bauhof-Abteilungen wie Schreinerei und Schlosserei. Jede Werkstatt hat ein großes Rolltor für Lieferungen. „Ein Traum im Gegensatz zu dem, mit was die Mitarbeiter aktuell arbeiten müssen“, sagte Mader. Wichtig sind vor allem die sanitären Anlagen. Im alten Gebäude war eine Beschäftigung von Frauen nicht möglich, da Toiletten und Duschen für Damen fehlten. Bei der Aufstockung des Personals können nun auch Frauen eingestellt werden. Im Rundgang wurde außerdem bekannt, dass die Stadtwerke probeweise vier Syrer in das aktuell 32-köpfige Team integrieren möchte.

Kosten geringer als erwartet

Im Obergeschoss befinden sich Büros sowie der Gemeinschaftsraum mit der Küche. Neben der 18 Zentimeter dicken Wärmedämmung habe man auch hier an Energieeffizienz gedacht. Statt den acht nötigen Kühlschränken gibt es in der Küche eine Kühlzelle, die weniger Energie verbrauche. Das der Bau weniger als die 2,8 Millionen Euro gekostet hat, habe die Stadt laut Mader dem Umstand zu verdanken, dass beim Bau auf kein Grundwasser gestoßen wurde. Einzig das Leben im neuen Bauhof fehlt noch. Der Umzug für die Mitarbeiter ist in etwa vier Wochen geplant.

Kohr

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