Open-Air in Fürstenfeldbruck

Fazit zum Fürstenfelder Kinosommer: Rund 4.000 Gäste und fünf ausverkaufte Vorstellungen

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Ausverkauft: 400 Besucher bei der Vorstellung „Enkel für Anfänger“ im Innenhof des Veranstaltungsforums.

Fürstenfeldbruck - Wie auch in den Jahren zuvor fand im Innenhof des Veranstaltungsforums vom 29. Juli bis zum 14. August 7 der Fürstenfelder Kinosommer statt. Zur Auswahl standen diesmal 17 Filme von Familienkomödie über Dokumentation bis hin zum Musical. Rund 4.000 Kinofans ließen sich dieses Spektakel unter freiem Himmel, mit Popcorn oder Getränken nicht entgehen und auch Organisator Tom Blum zieht ein positives Fazit.

„In Anbetracht der Umstände sind wir sehr zufrieden“, bilanziert Organisator Tom Blum. Denn auch wenn die Vorbereitungen aufgrund der derzeitigen Situation in diesem Jahr schwerer umzusetzen waren – gerade in Bezug auf die erlaubte Zuschauerzahl oder die verfügbaren Filmtitel – hätten die Zuschauer und nicht zuletzt auch das Wetter sie nicht im Stich gelassen. An manchen Tagen lief es sogar so gut, dass ganze Vorstellungen ausverkauft waren, wie bei Bohemian Rhapsody, „Das perfekte Geheimnis“ „Highway to Hellas“, „Enkel für Anfänger“ oder auch „Edison – Ein Leben voller Licht“. 

Toilettenpause und neue Snacks

Hier waren die 400 verfügbaren Plätze, die online gebucht werden mussten, schnell vergriffen. Wer besonders schnell war, konnte sogar einen Platz in vorderster Reihe mit Liegestuhl ergattern. Nach der Hälfte des Films hatten die Zuschauer in der Pause Zeit sich mit neuen Snacks und Getränken einzudecken oder sich einfach die Beine zu vertreten, bis dann nach rund 15 Minuten die Vorstellung weiterging. „Die Pause im Film diente früher einmal zum Rollenwechsel zu Analogfilmzeiten“, erklärt Blum. Auf Wunsch der Zuschauer wurde das dann beibehalten, um zum Beispiel beim Toilettenbesuch nichts vom Film zu verpassen. Ein positives Fazit kann Blum auch beim Hygienekonzept ziehen, das sich bewährt hätte. „Es lief alles außerordentlich diszipliniert ab und wir haben sehr positive Rückmeldungen bekommen, dass man sich bei uns sicher fühlen kann“, sagt Blum. 

Kinosommer wird es auch im nächsten Jahr geben

Ob sich der Kinosommer auch finanziell rentiert hat, kann er zwar noch nicht mit Sicherheit sagen, sicher sei nur, dass es auch im nächsten Jahr einen Kinosommer geben wird. „Es war auf jeden Fall kein Verlust. Und schon gar nicht emotional. Wir machen das nach wie vor sehr gerne“, erklärt er. Und dennoch: „Wir lagen mit 4.000 Besuchern schon deutlich unter dem Schnitt der letzten Jahre, was aber einzig dem Limit von 400 Personen geschuldet ist“, sagt er. 

Tom Blums Persönliche Höhepunkte 

So hätte er an fünf Abenden wohl locker das Doppelte an Karten verkaufen können. Als persönliche Höhepunkte fallen Blum gleich mehrere Sachen ein, zum einen der Film von 2015 „Highway to Hellas“ der schon einen Tag vor Aufführung ausverkauft war und zum anderen „die vielen fröhlichen Kinder bei der Vorstellung von Shaun das Schaf“, erzählt er. 

Hamann

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