Bierprobe Brucker Volksfest

Volksfest heuer mit Sternenhimmel

1 von 10
Sie stießen schon einmal auf ein friedliches Volksfest an (von links): Bürgermeister Erich Raff, Volksfestreferent Markus Droth, Festwirt Jochen Mörz, Brauerei-Vertriebsleiter Richard Sturm und Brauerei-Geschäftsführer Oliver Lentz.
2 von 10
3 von 10
4 von 10
5 von 10
6 von 10
7 von 10
8 von 10

Fürstenfeldbruck – Noch spritzte das Bier aus dem Fass, bis der Zapfhahn mit drei Schlägen festsaß, als Brucks Bürgermeister Erich Raff am 29. März bei der Volksfest-Bierprobe im Brauhaus Bruck anzapfte.

Doch es war schon nicht mehr so schlimm, wie vor drei Wochen beim Anzapfen zum Starkbierfest der König Ludwig Schlossbrauerei Kaltenberg, als auch noch die Ehrengäste in der ersten Reihe und die Fotografen eine Ladung abbekamen. Aber bis zum Beginn des Brucker Volks- und Heimatfestes am 28. April ist noch Zeit und der amtierende Rathauschef kann noch ein wenig üben.

Brauhaus Bruck bald mit neuem Pächter

„Bier ist der eindeutige Beweis dafür, dass Gott die Menschen liebt. Bier ist Kultur, ist Tradition, über Bier kann man streiten, aber noch besser, sich versöhnen“, meinte der Brauerei-Geschäftsführer Oliver Lentz bei der Begrüßung der Brucker Politiker im momentan noch verwaisten Brauhaus. Doch Lentz versicherte, bald werde die Gaststätte wieder mit Leben erfüllt sein, wenn die Brauerei den neuen Pächter präsentiert. „Wir sagen stolz, unser Bier ist der königlich-bayerische Absender. Für die gelebte Partnerschaft mit der Region, mit der Stadt möchte ich mich bei Ihnen allen herzlich bedanken.“

Hoffnung auf gutes Wetter

„Der Tradition haben wir sehr gerne Folge geleistet“, bedankte sich Bürgermeister Raff für die Einladung zur Bierprobe. Mit einem kurzen Blick aus dem Fenster wünsche er sich so ein Wetter wie es momentan herrscht und nicht wie im vergangenen Jahr, als der Winter kurz Einzug hielt. „Auch wenn vielleicht das Bier dadurch kälter blieb, können wir gern darauf verzichten.“ Man habe für heuer ein interessantes Programm zusammengestellt, dass hoffentlich auch von den Besuchern angenommen werde. „Wir diskutieren nicht wie woanders, ob es ein Fest gibt, sondern wie wir es gestalten“, bedankte sich Volksfestreferent Markus Droth für die gute Zusammenarbeit mit der Brauerei und bei Andreas Habersetzer von der Stadtverwaltung. Der fraktionsübergreifende Arbeitskreis Volksfest arbeite im Verborgenen, aber leiste kontinuierliche Arbeit, verriet Droth.

Vereinstag hat sich bewährt

Vor drei Jahren habe man mit einem zweiten Zelt einen neuen Weg eingeschlagen, so Droth, der Festwirt Jochen Mörz für seine Unterstützung dabei dankte. Auch die Bindung der Vereine mit dem Vereinstag habe sich bewährt. So habe es im vergangenen Jahr am Einzugstag den größten Einzug seit Jahrzehnten gegeben. Es werde auch einige Höhepunkte geben, das Programm werde in den nächsten Tagen herausgegeben. „Ich hoffe nur, dass uns die Eisheiligen nicht wieder ins Bier nei spucken“, beendete Droth seine Begrüßung.

Zirkuszelt mit Sternenhimmel

Auch Festwirt Jochen Mörz dankte allen für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. „Alle Gespräche verliefen harmonisch, also kriegen wir auch ein schönes Volksfest“, so Mörz. Das zweite Zelt ist heuer ein Zirkuszelt mit Sternenhimmel, das naturgemäß sehr dunkel ist. Auch im Speiseangebot in diesem Zelt beschreite man neue Wege, verriet Mörz. Es werde nicht die Speisen geben, die es im großen Bierzelt gebe, sondern es gebe ein paar Schöpfgerichte, ein paar Fingerfoodgerichte, sowie zwei, drei mongolische Gerichte. „Ich habe noch nie ein Zirkuszelt als Bierzelt ausgestattet, aber das kriegen wir schon hin“, freut sich Mörz auf den Start am 28. April.

Dieter Metzler

Auch interessant

Meistgelesen

10.000 Besucher bei Oldtimertagen mit 900 Fahrzeugen
10.000 Besucher bei Oldtimertagen mit 900 Fahrzeugen
Wie Religion den Alltag prägt
Wie Religion den Alltag prägt
Die vielen Gesichter von Demenz
Die vielen Gesichter von Demenz
Mann mit Kind auf offener Straße überfallen
Mann mit Kind auf offener Straße überfallen

Kommentare