Drei Unternehmen ausgezeichnet

Peißenberger Wirtschaftspreis vergeben

Die Geehrten des Wirtschaftspreises.
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Die ausgezeichneten Thomas und Martin Palmberger (hinten 4. v. re. und re.), Margarete Maar (vorne Mitte) und Markus Eichberger (vorne li.) mit ihren Familien, den Laudatoren und Bürgermeister Frank Zellner (hinten 2. v. li.) sowie zweitem Bürgermeister Robert Halbritter (hinten li.) und Standortförderer Erich Gehrmann (hinten 3. v. li.).
  • VonBianca Heigl
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Peißenberg – Bereits zum dritten Mal vergab der Markt Peißenberg in der vergangenen Woche den Wirtschaftspreis an Unternehmer. Heuer ging dieser an Einrichtungshaus, Küchenstudio und Schreinerei Palmberger, Schreibwaren Wartelsteiner – Margarete Maar und Eichberger Haustechnik. Standortförderer Erich Gehrmann begrüßte die Gäste zu diesem feierlichen Anlass in der Tiefstollenhalle.

In seinem Grußwort betonte Bürgermeister Frank Zellner die besonderen Herausforderungen, denen sich die Unternehmer gerade in den vergangenen Monaten der Pandemie stellen mussten und die diese bestens gemeistert haben. Im Anschluss gab es einen Vortrag besonderer Art: Cem Karakaya, ehemaliger Interpol-Mitarbeiter und seit 2008 Sekretär der International Police Association Verbindungsstelle München, ist Spezialist in Sachen Cybercrime und Prävention. In einem ausgesprochen kurzweiligen Vortrag schilderte er die verschiedensten Gefahrenbereiche der digitalen Welt und resümierte: „Für die menschliche Firewall gibt es leider kein Upgrade! Die gute Nachricht: Sie können sich dagegen schützen!“

Laudatoren für die diesjährigen Preisträger des Peißenberger Wirtschaftspreises waren die Wirtschaftsreferenten Ursula Einberger, Jürgen Forstner und – in Vertretung für Patricia Punzet – Gemeinderat Christian Quecke. Forstner schilderte in seiner Ansprache die Geschichte des Familienunternehmens Palmberger, das vor genau 100 Jahren gegründet wurde und heute von Martin und Thomas Palmberger geführt wird. Er verglich die Firma mit einem Baum, der viele Äste in alle Richtungen entwickelt hat und dabei fest verwurzelt in der Marktgemeinde steht.

Die „Institution“ Schreibwaren Wartelsteiner-Maar stellte Einberger vor. Margarete Maar hatte früher eine Ausnahmegenehmigung gebraucht, um das Geschäft zu führen, weil sie eigentlich zu jung war. Bis heute steht sie schon vor Schulbeginn in ihrem Geschäft, das jeder Peißenberger bestens kennt. Nur eine kleine Mittagspause gibt’s, ansonsten ist bis 18 Uhr geöffnet, so dass immer noch rund 50 Wochenstunden gewerkelt wird. Das besondere dabei: Schon seit jeher ist Maar der Nachhaltigkeit verpflichtet. Bei ihr gibt es alles einzeln, nicht in Großpackungen, so dass man wirklich nur das kaufen kann, was man auch braucht.

Den Familienbetrieb Eichberger Haustechnik stellte Quecke vor. Das 1978 gegründete Unternehmen hat heute seinen Sitz an der Südendstraße 37 – kurz Süd37 – wohin man 2018 umzog. Dort können sich die Kunden selbst ein Bild machen von den Schwerpunktbereichen Kraft-Wärme-Kopplung, Brennstoffzellen und Blockheizkraftwerken sowie Regelungstechnik.

Im Anschluss an die Preisverleihung gab es einen kleinen Stehempfang mit Imbiss, bei dem sich noch viel Gelegenheit zum Gedankenaustausch bot.

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