Materialschäden und Blut

Pannenreichstes Sautrogrennen aller Zeiten

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Bereits zum 17. Mal veranstalteten die Germerswanger Almrausch-Schützen ihr Sautrogrennen auf der Maisach. So viele Pannen wie heuer gab‘s aber wohl noch nie: Zwei Materialschäden und sogar ein wenig Blut waren die Bilanz. Die Gaudi ließen sich die Teilnehmer davon aber nicht vermiesen.

Germerswang – Wohl ein scharfer Stein oder eine Glasscherbe im Zielbereich war dafür verantwortlich, dass einer der Teilnehmer den Tag mit einem dick bandagierten Zeh beendete. Der Verletzte nahm es aber gelassen – ebenso wie Günter Strauß ein abgelöstes Paddelblatt vom Schaft nicht aus der Ruhe brachte. Schließlich passierte das nicht das erste Mal, wie die zahlreichen Schrauben in den beiden Paddeln bezeugen. Und auch diesmal war der Schaden mit dem eilig geholten Werkzeug schnell behoben.

Nicht mehr möglich war das aber beim zweiten Vorfall. Vor dem letzten Rennen des Tages brach eines der beiden Doppelpaddel einfach in der Mitte durch. Doch die Germerswanger machten aus der Not eine Tugend. Die Cousinen Elisabeth und Anna Strauß schnappten sich je eine Hälfte des schadhaften Stücks und paddelten einfach mit Einzepaddeln ins Ziel. Obwohl das deutlich schwieriger als mit Doppelpaddeln ist, legten sie mit 1,39 beziehungsweise 1,49 Minuten sogar noch gute Zeiten hin.

Spezialpreise für tapferes Frauen-Duo

Für die eilig bei der Siegerehrung eingeführte Einzelpaddel-Wertung will sich Schützen-Chef Günter Strauß noch Preise für das Frauen-Duo einfallen lassen. Ansonsten gab es wieder die üblichen Wertungen: Männer und Frauen über eine Strecke von 100 Metern sowie Jugendliche unter 14 Jahren, die nur die Hälfte zurücklegen mussten.

38 Teilnehmer in zwei Kategorien

Insgesamt 38 Teilnehmer aus der ganzen Gemeinde und erstmals sogar aus München verzeichneten die Schützen heuer: je elf Frauen und Männer sowie 16 Jugendliche. „Ein sehr guter Wert“, sagte Günter Strauß. Nicht alle schafften es aber trockenen Fußes ins Ziel. Vier Starter gingen unter. „Da hatten wir aber auch schon mehr“, sagte Strauß. Er erinnert sich an ein Jahr, in dem von den ersten sechs Teilnehmern gleich fünf untergingen. Die, die es heuer ins Ziel schafften, waren flott unterwegs. „Die Strömung in der Maisach scheint gut zu sein“, stellte Strauß schon nach der ersten Handvoll Startern fest.

Tagesbestzeit: 1.06,45 Minuten

Die Tagesbestzeit legte der letzte Teilnehmer bei den Herren hin: Christian Richter brauchte für die 100 Meter nur starke 1.06,45 Minuten. Die Wertung der Frauen und der Jugendlichen ging an die Familie Hartmann: Mutter Annette sicherte sich den Wanderpokal mit 1.15,22 Minuten, Tochter Felina brauchte für die 50-Meter-Strecke 40,54 Sekunden. Das Siegerpodest war damit fest in Germerswanger Hand: Alle drei stammen aus dem Maisacher Ortsteil. 

Andreas Daschner

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