SPD und Die Partei und Frei in Bruck

Parteien beantragen Sanierung der Augsburger Straße

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Verkehrsreferent Mirko Pötzsch stellt im Namens der SPD und „Die Partei und Frei“ den Antrag, die Planung der Sanierung der Augsburger Straße mit beidseitigen Radwegen voranzubringen und zieht als Basis die Entwürfe des Verkehrsforums heran.

Verkehrsreferent Mirko Pötzsch hat gemeinsam mit der Umweltreferentin Alexa Zierl und namens der Fraktionen von „SPD“ und „Die Partei und Frei“ den Antrag gestellt, die Planung der Sanierung der Augsburger Straße bei gleichzeitiger Schaffung von beidseitigen baulichen Radwegen rasch voranzubringen. Ziel ist es, dass die Stadtverwaltung offensiv auf das Straßenbauamt Freising zugeht, weil man wisse, dass seitens des Bauamtes die Sanierung der Augsburger Straße wohl für das Jahr 2020 vorgesehen ist.

Fürstenfeldbruck - Als Ausgangsbasis für die Planungsgestaltung der Straße sollen die kürzlich eingereichten Umsetzungsvorschläge des Verkehrsforums dienen. Pötzsch legt Wert darauf, dass die eingereichten Vorschläge tatsächlich nur Vorschläge sind und nicht automatisch schon eine 100-prozentige Planung darstellen.

Von Anfang an alle Verkehrsteilnehmer mit einbeziehen

Warum also dieser Bezug auf die Vorschläge? „Leider stand in der Vergangenheit häufig nur der Pkw/Lkw-Verkehr im Fokus der Straßenplanung, der Radverkehr hatte nur eine sehr geringe Priorität. Und Änderungen für den Radverkehr waren dann später nur sehr schwer einzuarbeiten“, kritisiert Pötzsch. Daher solle bei der Planung der Augsburger Straße gleich von Anfang an alle entsprechenden Verkehrsarten (Auto, Radfahrer, Fussgänger) gleichberechtigt Berücksichtigung finden. Für den Radverkehr könne dabei nur das Planungsziel lauten „Schaffung von beidseitigen, baulichen Radwegen entlang der kompletten Straßenlänge“. Nicht weniger wichtig sei die Bürgerbeteiligung, so Pötzsch weiter. Denn keineswegs solle etwas über die Köpfe der betroffenen Anwohner und der Gewerbetreibenden hinweg entschieden werden. Schließlich gehöre der Bereich von der Marthabräustraße bis zur Dachauerstraße schon zum Innenstadtbereich und stelle nicht nur eine Einfallsstraße in die Stadt dar. „Spätestens bei der Beschäftigung mit dem Ausbau der Augsburger Straße muss die Stadt nun so langsam klären, ob grundsätzlich Kreisel das Mittel der Wahl für die Innenstadt sind oder nicht“, fordert der Verkehrsreferent. 

Für den Radverkehr die Augsburger-Straße sehr wichtig

Wie im Konzept vom Verkehrsforum dargestellt, gibt es klare alternative Möglichkeiten der Gestaltung. „Eins ist sicher, für den Radverkehr ist die Augsburger Straße eine sehr wichtige Straße“, so der Antragsteller weiter. Sie sei eine der Hauptfahrradrouten in Nord-Süd-Richtung und werde von zahlreichen Radfahrern Richtung Innenstadt und zum S-Bahnhof „Fürstenfeldbruck“ befahren. Ebenso fährt hier eine große Zahl von Schulkindern auf dem Fahrrad zu den Schulen der Stadt. „Durch den abschnittsweise linksseitigen Radweg in unzureichender Breite beziehungsweise durch das komplette Fehlen von Radwegen, sind die Radfahrer teilweise großen Gefahren im dichten Straßenverkehr ausgesetzt“, bemängelt Pötzsch. 

Hohes Gefährdungspotenzial

So radeln beispielsweise Schulkinder täglich zwischen der Marthabräu- und der Dachauer Straße ungeschützt mitten auf der Bundesstraße oder nutzen den ostseitigen Gehweg. Ein hohes Gefährdungspotential bestehe ebenfalls an der Einmündung Fichtenstraße. Seit einem Antrag vor 26 Jahren auf der Bürgerversammlung von 1992 steht das Thema in erster Priorität auf den Wunschlisten von ADFC und Verkehrsforum FFB. Ein erster Antrag zu diesem Thema von Pötzsch in seiner Funktion als Verkehrsreferent stammt aus dem Jahr 2008. 

red

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