Freude im Eichenauer Pfefferminzmuseum über Sammlung von Hermann Rachlinger aus Kirchdorf/Österreich

Österreicher stiftete Raritäten fürs Pfefferminzmuseum

+
Stolz auf die neue Ausstellung: Hans Kugler und Birgit Wälzel vom Förderverein Pfefferminzmuseum Eichenau e. V.

Eichenau – Um unzählige Raritäten reicher ist jetzt das Pfefferminzmuseum in Eichenau: Hermann Rachlinger aus Kirchdorf in Österreich hat dieser weltweit einzigartigen Einrichtung alles vermacht, was er über viele Jahre zum Thema Pfefferminze gesammelt hat.

Dutzende Kräuterbücher aus mehreren Jahrhunderten und Ländern sowie alte Plakate, Werbetafeln, Preislisten, Rechnungen und sogar zwei alte Postkarten aus Michigan/USA zum Anbau der Pfefferminze und ihrer Destillation. Vor allem aber sind es Minzprodukt-Verpackungen aus aller Welt, aus Papier, Karton, Glas, Kunststoff und Blech, darunter Hunderte verschiedene große und kleine Flaschen mit Minzlikör und unzählige unterschiedliche Teebeutel.

Hans Kugler, Vorsitzender des Fördervereins Pfefferminzmuseum, hat die Schätze aus Österreich abgeholt und einen Großteil davon zu einer Ausstellung im Museum zusammengestellt, unterstützt von Birgit Wälzel. „Es ist ein Glücksfall, dass Herr Rachlinger – dank Internet – auf uns gestoßen ist und mit uns Kontakt aufnehmen konnte, denn sonst wäre diese einmalige Sammlung wohl in einem Container gelandet“, so Kugler. Der österreichische Sammler habe sich aus persönlichen Gründen von ihr trennen müssen. Nun habe sie in Eichenau einen idealen Platz gefunden.

Im hiesigen Pfefferminzmuseum sind die Ausstellungsstücke weitgehend nach ihrer regionalen Herkunft geordnet: Südamerika, USA, Asien, Arabische Emirate und ein Dutzend europäische Länder sind mit Produkten vertreten. 

Zu sehen sind diese in der Parkstraße 43 in Eichenau während der üblichen Öffnungszeiten des Museums, also immer sonntags von 14 bis 16 Uhr.

Wolfgang Heilmann 

Meistgelesen

80-Jähriger stirbt an Unfallstelle
80-Jähriger stirbt an Unfallstelle
Neue Straßenbeleuchtung
Neue Straßenbeleuchtung
Zwei Kandidaten haben es geschafft
Zwei Kandidaten haben es geschafft
Kontroverse Diskussion über Fusion
Kontroverse Diskussion über Fusion

Kommentare