17 Verletzte - Polizei ermittelt

Pfefferspray in Schule losgegangen

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Die Rettungskräfte mussten 17 leicht verletzte Personen behandeln. 

Mehrere Schüler an der Berufsschule in der Hans-Sachs-Straße in Fürstenfeldbruck klagten am 2. Mai gegen 9.40 Uhr über Atembeschwerden. Auslöser war ein von einer Schülerin mitgeführtes Tierabwehrspray.

Fürstenfeldbruck -  Die Integrierte Leitstelle Fürstenfeldbruck erreichte am Donnerstag, 2. Mai, vormittags die Meldung, dass mehrere Schüler an der Staatlichen Berufsschule Fürstenfeldbruck über Atemwegsreizungen klagen. Daraufhin eilten neben mehreren Rettungsfahrzeugen auch Beamte der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck in die Hans-Sachs-Straße. 

Dose mit Reizgas wurde versehentlich betätigt

Vor Ort konnte in Erfahrung gebracht werden, dass ein von einer 18-jährigen Schülerin mitgeführtes Tierabwehrspray den Einsatz ausgelöst hat. Die Dose mit dem Reizgas befand sich in einer Tasche auf dem Boden und wurde nach den bisherigen Erkenntnissen versehentlich betätigt. Das in dem Klassenraum zunächst unbemerkt ausgetretene Gas verursachte bei mehreren Mitschülern Augen- und Atemwegsbeschwerden.

17 leicht verletzte Schüler - Ermittlungen eingeleitet

 Insgesamt mussten durch die Rettungskräfte 17 leicht verletzte Personen behandelt werden. Von diesen wurden vier Verletzte für weitere Untersuchungen vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Obwohl das Tierabwehrspray grundsätzlich zugelassen ist, ermittelt die zuständige Polizeiinspektion nun wegen eines Vergehens der fahrlässigen Körperverletzung.

red

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