Befragung der Brucker Stadtverwaltungsbediensteten

Mitarbeiterzufriedenheit geprüft

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Laut einer Personalbefragung scheint das Rathaus ein Ort der Zufriedenheit zu sein.

Basierend auf den Ergebnissen einer Mitarbeiterzufriedenheitsuntersuchung hat die Verwaltung verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht. Neben organisatorischen Aspekten liegt der Schwerpunkt insbesondere auf Personalentwicklungsmaßnahmen.

Fürstenfeldbruck – Als weiterer Schritt wurde unter den Bediensteten der Stadtverwaltung eine Befragung zur psychischen Belastung durchgeführt.

Personalentwicklungsmaßnahmen der Rathausverwaltung

Coachings, Seminare, Workshops: In die Fort- und Weiterbildung von Personal - sowohl fachlich als auch auf persönlicher Ebene - wird immer mehr investiert. Nicht nur Firmen und Konzerne erkennen den Wert motivierter Mitarbeiter in einem gesunden Betriebsklima, auch die Brucker Rathausverwaltung führt verschiedenste Personalentwicklungsmaßnahmen durch.

Bereits 2014 wurde durch den damaligen OB Klaus Pleil ein externer Dienstleister mit einer Mitarbeiterzufriedenheitsuntersuchung beauftragt. Nach Auswertung dieser Studie wurde die Verwaltung angewiesen, eine Reihe von Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen. Roland Klehr, Amtsleiter der Brucker Stadtverwaltung, stellte nun dem Haupt- und Finanzausschuss auf seiner jüngsten Sitzung die einzelnen Themenbereiche und erste Ergebnisse vor.

Augenmerk liegt auf Führungskräfteentwicklung

Neben organisatorischen Aspekten, wie Schnittstellenanalysen und der Schaffung klarer Verwaltungsstrukturen, liegt der Fokus auf Personalentwicklungsmaßnahmen, die künftig mit verschiedenen Schwerpunkten realisiert werden. Diese müssten jedoch auch einen eindeutigen „Mehrwert bringen und dürfen nicht zum reinen Selbstzweck durchgeführt werden“, wie Klehr betonte. In diesem Jahr wurde besonderes Augenmerk auf die Führungskräfteentwicklung gelegt. So wurden den Amts-, Sachgebiets- und Bereichsleitern ein Führungskräftecoaching sowie ein mehrstufiges Schulungskonzept angeboten. Konkret handelte es sich hierbei unter anderem um Inhalte wie Konfliktmanagement, Führungskompetenzen oder Rollen- und Aufgabendefinition. Die Teilnahme an diesen Schulungsmaßnahmen war freiwillig, stieß aber laut Klehr auf reges Interesse und wurde von allen Beteiligten äußerst positiv bewertet. Zudem wurde Ende letzten Jahres im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung unter allen Bediensteten der Stadtverwaltung eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Der Fragebogen war vor allem auf die Themenfelder Arbeitsorganisation, Zusammenarbeit, Arbeitsidentifikation und Zufriedenheit ausgerichtet. 

Hohe Rücklaufquote der Fragebogen

Die hohe Rücklaufquote von etwa 80 Prozent zeugt auch hier von großem Interesse innerhalb der Belegschaft und einer laut Klehr „absolut positiven Grundstimmung“, denn in den Punkten Arbeitsidentifikation, -fähigkeit und Arbeitszufriedenheit antworteten zwischen 80 und 90 Prozent der Befragten mit „gut“ bis „sehr gut“. Auf Basis der Auswertungsergebnisse wurden beziehungsweise werden ebenfalls Maßnahmen zur Personalentwicklung erarbeitet und umgesetzt. So gab es bereits einen Englischkurs für Mitarbeiter im Publikumsverkehr und es werden Seminare zur Unterstützung in Stresssituationen, zum Wissensaustausch und dem Umgang miteinander angeboten. „Das kommt bei den Mitarbeitern gut an“, bestätigt dritte Bürgermeisterin Karin Geißler (Grüne). Auch die anderen Ausschussmitglieder zeigten sich von den Maßnahmen angetan und gaben dem Chef der Stadtverwaltung ein simples „dranbleiben“ mit auf dem Weg.

Peter Fischer

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