Flüchtlinge für Ressourcen sensibilisieren

Landkreisprojekt "Ankommen und Verstehen" bekommt Auszeichnung

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Bei der Preisverleihung (von links): Cornelia Rösler, Deutsches Institut für Urbanistik, vom Landratsamt Fürstenfeldbruck Thomas Epp, Jimmy Liu, Birgit Baindl und Landrat Thomas Karmasin, Diplom-Meteorologe Sven Plöger, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter und Roland Schäfer, Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Der Landkreis Fürstenfeldbruck gehört zu den Gewinnern beim Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2017“.

Fürstenfeldbruck/Landkreis - Die Auszeichnung wurde für das Projekt „Ankommen und Verstehen – Geflüchtete für Ressourcenschutz sensibilisieren“ vergeben, das geflüchtete Menschen über Klima- und Ressourcenschutz in Deutschland informiert und sie zu umweltschonendem Verhalten motiviert. Gleichzeitig leistet es einen Beitrag zur Integration der Geflüchteten.

25.000 Euro Preisgeld für Landkreis

Ausgeschrieben wird der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Landrat Thomas Karmasin nahm den Preis in Berlin entgegen. Das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro ist in die Umsetzung weiterer Vorhaben zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel zu investieren. Karmasin dazu: „Das Preisgeld soll zur Verstetigung des Projektes „Ankommen und Verstehen“ eingesetzt werden. Die Menschen im Landkreis Fürstenfeldbruck haben sich schon im Jahr 2000 das Ziel der Energiewende gesetzt und tragen ihren Teil dazu bei. Deshalb liegt es nahe, auch Asylbewerber und Flüchtlinge für Klima- und Ressourcenschutz zu sensibilisieren.“ 

Kommunen als Schlüsselrolle

Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter gratulierte dem Landkreis Fürstenfeldbruck und betonte die Bedeutung des kommunalen Engagements. Schwarzelühr-Sutter: „Der Wettbewerb zeigt erneut, dass Kommunen und Regionen eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz und der Klimaanpassung einnehmen. Die ausgezeichneten Städte und Gemeinden nehmen dabei eine Vorbildfunktion ein. Wir stellen aber nicht nur weithin sichtbare Leuchtturmprojekte ins Rampenlicht, sondern auch die, die mit beharrlicher und oft mühsamer Überzeugungsarbeit im Kleinen wichtige Erfolge erzielen.“

Gewinner aus 50 Bewerbern

In diesem Jahr wurden 102 Beiträge in drei unterschiedlichen Kategorien eingereicht. Der Landkreis Fürstenfeldbruck hat in der Kategorie „Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen“ beworben. In dieser Kategorie gab es 50 Bewerber.

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