Aktion der Bäckerinnung FFB

Alle Jahre wieder kommt der Stollen-Prüfer

Manfred Stiefel (sitzend) prüft in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft wieder die Stollen der Innungsbäckereien.
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Manfred Stiefel (sitzend) prüft in der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft wieder die Stollen der Innungsbäckereien.
  • Maximilian Geiger
    VonMaximilian Geiger
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Fürstenfeldbruck - Manfred Stiefel ist kein Unbekannter in Fürstenfeldbruck. Seit mittlerweile 15 Jahren kommt der Prüfer des Deutschen Brotinstitutes kurz vor Weihnachten in die Große Kreisstadt, um die Stollen mehrerer Bäcker der Bäckerinnung Fürstenfeldbruck auf den Prüfstand zu stellen.

Mit jährlich rund 20.000 geprüften Broten und Backwaren ist das Deutsche Brotinstitut das führende Prüfinstitut für Backwarenqualität in Deutschland. In diesem Jahr stellten sich sechs Bäckereien dem Urteil Stiefels – Nau, Wimmer, Drexler, Rackl, Reicherzer und zum ersten mal Maximilian Hünsche, der vor einigen Monaten die Bäckerei Schönleben in Puchheim übernommen hat. Und so nahm Prüfer Stiefel am Donnerstag, 9. Dezember, die Stollen mit geübtem Blick unter die Lupe. Bewertet wurde in den Kategorien Form und Aussehen, Oberfläche und Kruste, Lockerung und Krumenbild, Struktur und Elastizität und natürlich Geruch und Geschmack. Das Ergebnis fiel hierbei äußerst gut aus.

Nur sehr gute und gute Stollen

Von insgesamt 33 geprüften Stollen erhielten 22 die Bestnote „sehr gut“, elf wurden mit einem „gut“ bewertet. „Die Prüfung dient der Eigenprobe und ist eine unabhängige Kontrolle“, erklärt Innungsobermeister Werner Nau. „Der Prüfer sieht nochmal andere Sachen als wir Bäcker.“

Klassiker und Ausgefallenes

Zudem berichtet er, dass genau wie im letzten Jahr der Trend zurück zum klassischen Stollen geht. Dennoch sind auch ausgefallener Exemplare unter den geprüften Backwaren, wie etwa ein Mozartstollen oder ein Cranberry-Schoko-Stollen, den Naus Tochter Theresa gebacken hat. Und auch ihr Bruder Raphael hat etwas zur Prüfung beigetragen: Orangenlebkuchen. Papa Nau freut sich: „Es ist schön, wenn die Jugend sich einbringt und etwas Neues macht“, denn in seinen Augen bietet der Beruf des Bäckers die Möglichkeit, kreativ zu sein und stets etwas Neues auszuprobieren.
Maximilian Geiger

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