Handwerker bestehen Meisterprüfung

Eintrittskarte in die Selbständigkeit

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Die frisch gebackenen Meister aus dem Landkreis (von links): Thomas Heigl aus Egenhofen (Elektrotechnik), Alexander Rohe aus Gröbenzell (Elektrotechnik), Robert Kinzler aus Olching (Elektrotechnik), Florian Altmann aus Alling (Elektrotechnik), Daniel Frederik Friedrich aus Germering (Elektrotechnik), Moritz Quadt aus Fürstenfeldbruck (Elektrotechnik), Markus Raidel aus Emmering (Installateur), Valentin Daubner aus Mammendorf (Installateur), Constantin Tretter aus Germering (Installateur), Nils Helmrich aus Germering (Metallbau) und Markus Eschbaum aus Alling (Metallbau).

Das alte Rathaus in München bot einen würdigen Rahmen um die bestandene Meisterprüfung zu feiern. Von 326 zur Prüfung angetretenen Handwerkern, die im vergangenen Schuljahr die Münchner Meisterschulen am Ostbahnhof besucht hatten, bestanden 301 die diesjährige Meisterprüfung. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 92 Prozent. Mit dabei waren elf Handwerker aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck.

Landkreis – Die Absolventen kamen aus den Bereichen Elektrotechnik (106), Friseurhandwerk (28), Feinwerkmechanik (23), Informationstechnik (9), Installateur/Heizungsbau (84), Landmaschinenmechanik (16), Metallbau (22) und Zahntechnik (13). Die Herkunftsländer der jungen Meister reichten von Afghanistan bis Weißrussland, wobei die Alterspanne zwischen 19 und 46 Jahren lag.

Der Schulleiter Oberstudiendirektor Georg Junior gratulierte den frisch gebackenen Meistern zur erfolgreichen Bewältigung eines „sehr anstrengenden Schuljahres mit vielen Herausforderungen und Prüfungen“. Er bedankte sich bei seinen Lehrkräften für den unermüdlichen Einsatz, stellte aber fest, „dass der entscheidende Beitrag zum Erfolg“ von den Meisterschülern selbst kam.

Viele positive Rückmeldungen

Junior hob die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit den Trägern der Meisterschulen am Ostbahnhof, der Stadt München und der Handwerkskammer von München und Oberbayern, hervor. Zum Abschluss seiner Rede zitierte Junior Beiträge der Meisterschüler aus einer Zufriedenheitsumfrage, bei der es viele positive Rückmeldungen für Lehrkräfte und die Schule als Ganzes gab.

Die Stadtschulrätin Beatrix Zurek überbrachte die Grußworte der Landeshauptstadt München in Vertretung der erkrankten dritten Bürgermeisterin Christine Strobl. Sie beschrieb den Meisterbrief als „Eintrittskarte in die Selbständigkeit“. Er bietet eine Dreifachqualifikation als Spezialist im jeweiligen Fach, Unternehmer und Ausbilder.

"Vorbilder für viele Jugendliche"

Handwerkskammerpräsident Franz Xaver Peteranderl gratulierte den Meistern im Namen des oberbayerischen Handwerks zur erfolgreichen Prüfung. „Einer qualifizierten Fachkraft stehen heute alle Wege offen, das müssen wir jungen Menschen vermitteln.“

Die Absolventen sind für Peteranderl „Vorbilder für viele Jugendliche in Ihrem Umfeld.“ Ständige Weiterbildung ist ein entscheidender Faktor auch im Hinblick auf die bestehende und sich weiterentwickelnde Digitalisierung im Handwerk.

Der Schülersprecher Franz Embacher zitierte in Bezug auf das letzte Schuljahr Aristoteles: „Die Wurzeln der Bildung sind bitter, ihre Früchte aber sind süß.“ Er bedankte sich bei den engagierten Lehrkräften, den Mitschülern und hob den Anteil der Familie bei der Bewältigung des letzten Jahres hervor.

Ein Gutschein für die Besten

Die besten Meisterschüler jeder Klasse erhielten als Anerkennung für ihre Leistungen zu ihrem Zeugnis eine Urkunde, unterzeichnet von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und einen Gutschein vom Freundeskreis der Meisterschulen überreicht. Die besten Schulabschlusszeugnisse erhielten Landmaschinenmechaniker-Meister Florian Fagner (Notendurchschnitt: 1,17) sowie die Elektrotechnikmeisterin Sarah Glas und Stefan Gerstmayr (jeweils 1,26).

Die frisch gebackenen Meister aus dem Landkreis heißen: Thomas Heigl us Egenhofen (Elektortechnik), Alexander Rohe aus Gröbenzell (Elektrotechnik), Robert Kinzler aus Olching (Elektrotechnik), Florian Altmann aus Alling (Elektrotechnik), Daniel Frederik Friedrich aus Germering (Elektrotechnik), Moritz Quadt aus Fürstenfeldbruck (Elektrotechnik), Markus Raidel aus Emmering (Installateur), Valentin Daubner aus Mammendorf (Installateur), Constantin Tretter aus Germering (Installateur), Nils Helmrich aus Germering (Metallbau) und Markus Eschbaum aus Alling (Metallbau).

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