Publikumsmagnet Wolfgang Krebs - Der Fernseh-Kabarettist Wolfgang Krebs kommt zum 32. Mammendorfer Volksfest

Eine richtige Gaudi um die „Puppe Ude“, erworben in Maisach vom „Joe“ und beobachtet von Johann Thurner, Kurt Schweiger und Josef Blum. Foto: Günter Schäftlein

Es ist schon hinreissend, wie der Kaufbeurener Star-Imitator Krebs aktuelle und ehemalige politische Größen doubelt, immer mit der gleichen Gretchenfrage „Wohin geht für Bayern die Reise?“ 200 Mal im Jahr sieht man ihn so regelmäßig im BR-Dritten oder auf passenden Bühnen wie dem Münchner Lustspielhaus. Mammendorf darf sich auf ihn am 14. Mai im Festzelt herzlich freuen!

Und er kommt nicht alleine, sondern mit den musikalischen Bayerischen Löwen, die mit ihm zusammen „So `a Riesen Gaudi“ versprechen. Neben den Paraderollen eines flotten Bayernlandkapitäns namens Seehofer, eines Ehrenkapitäns Stoiber und eines Schiffsjungen Beckstein parodiert Wolfgang Krebs neuerdings auch den Möchtegernkapitän Christian Ude, allerdings geschickt in eine 70-cm-Puppe (Höhe!) verpackt. Bei seinem Antrittsbesuch im Mammendorfer Rathaus und in Gegenwart vom 1. Bgm. Johann Thurner, Volksfestreferent Kurt Schweiger und Josef Blum vom Volksfestausschuß, ließ der Kabarettist durchblicken, dass ihm das Beckstein-Double das anstrengendste sei, „weil der so klein ist …“ Und bei seinen Rollenwechseln muß er sich sputen: „Da bleiben maximal 30 Sekunden, um vom Stoiber in das Äußere vom Seehofer zu rotieren.“ Was ihm ausgezeichnet gelingt, ist die Fähigkeit, „sich in die Seelen und Hirne vieler CSU- und anderer Politgrößen hineinzudenken und durch sie zu sprechen.“ Er schont dabei niemanden - und „alle kriegen dabei ihr Fett ab.“ Da ihm die Politik so sehr nahe geht, lässt er in seinen Auftritten auch immer Brandaktuelles durchblicken. Und unvergängliches Bayerntum, denkt man an Bühnenfiguren wie die „ehemalige Starkbierkönigin und jetzige Allroundexpertin Waldemarie Wammerl, oder den ebenso unbekannten wie erfolglosen Schlagersänger Meggy Montana, oder den wütenden Ortsvorsitzenden Schorsch und ein Gegenkandidat.“ Krebs schafft alle - und am allerliebsten beim ältesten bayerischen Volksfest, dem „Gillamoos“ im niederbayerischen Abensberg, angeblich seit 1314 bestehend. Seit 2007 füllt Krebs dort das größte Zelt. Und er erkundigte sich auch in der trauten Mammendorfer Runde nach der Parteienzugehörigkeit. Beim 1. Bgm. Johann Thurner und „Freie Wähler“ stutzte er dann doch etwas: „Ach ja, dass sind die, die nicht wissen, wo sie hingehören …“ Kurt Schweiger als Volksfestreferent unterstrich die örtlichen Ambitionen, mit einem ansprechenden Kabarettprogramm in der Volksfestwoche immer einen Höhepunkt anzubieten: „Das werden wir beibehalten!“ Auf seinen Wunsch hin signierte Wolfgang Krebs die ersten 100 Eintrittskarten für den 14. Mai. Sie sind ab sofort im Bürgerbüro der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf erhältlich.

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