Erntedankfest

Mehr Äpfel, als die Saftpresse schafft

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Die Vereinsvorsitzenden Stefan Thiery (zweiter von rechts) und Hans Langbauer (rechts) begutachten beim Erntedankfest des Pucher Vereins für Gartenbau und Landschaftspflege die reichhaltige Apfelausbeute.
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Das Obstjahr lieferte eine reiche Ernte – auch in Puch. In dem Fürstenfeldbrucker Stadtteil feierte der Verein für Gartenbau und Landespflege deshalb sein Erntedankfest.

Puch – Da auch das Oktoberwetter mitspielte, kamen zahlreiche Pucher und feierten mit.

„Ein Erntedankfest gehört bei einem Gartenbauverein auf dem Land einfach dazu“, sagte der Vereinsvorsitzende Stefan Thiery. Heuer habe man dabei eine etwas zünftigere Version ausprobieren wollen. Und so konnten es sich die Vereinsmitglieder und Besucher unter den Ästen der Obstbäume auf der Streuobstwiese des Vereins bei Chili und natürlich frisch geerntetem Obst gut gehen lassen.

Äpfel gespendet oder gepresst

Mehr als 80 Bäume stehen auf der Wiese und werden zum einen von Baumpaten, zum anderen aber vor allem vom Vize-Vereinsvorsitzenden Hans Langbauer betreut. Der lange Sommer hat dabei für eine Rekordernte an Äpfeln, Birnen und Zwetschgen gesorgt. Alleine 1.400 Kilogramm Äpfel konnten an die Solidargemeinschaft Brucker Land geliefert werden, wie Thiery berichtet. Außerdem wurde Obst an soziale Einrichtungen wie die Brucker Tafel abgegeben sowie als Apfelsaft verkauft. Und dabei waren längst noch nicht alle Bäume abgeerntet. „Brucker Land hat ja einen Annahmestopp eingelegt, weil es heuer so viel Äpfel gibt“, sagte Langbauer. Nicht zuletzt deshalb gab es beim Erntedankfest des rund 120 Mitglieder zählenden Vereins jede Menge verschiedene Apfelsorten zum Probieren.

Ausgefallene Sorten für die Vielfalt

Wie viele verschiedene Sorten auf der Wiese wachsen, weiß Thiery gar nicht genau. Auf jeden Fall sind es auch zahlreiche ausgefallene. „Wir wollen nicht nur die typischen Sorten, die es in jedem Supermarkt gibt“, sagt der Vereinschef. Und so konnten die Gäste des Erntedankfestes unter anderem auch Gravensteiner, Pinowa oder Wagneäpfel probieren.

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