Reinhold Bocklet bezeichnet 17. Mai 2011 als historischen Tag

Puchheim feiert zehn Jahre Stadtwerdung

Logo zur zehnjährigen Stadtwerdung Puchheims.
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Am 17. Mai 2011 wurde Puchheim zur Stadt erhoben.

Puchheim – Die Zwillinge Nico und Marie sowie Alea haben mit der Stadt eines gemeinsam: Sie feierten am 17. Mai ihren Geburtstag. Die drei gehörten mit zu den wenigen Ehrengästen, die vor Ort im Kulturzentrum PUC den runden Geburtstag feiern durften – Auspusten der Kerzen eingeschlossen, coronagerecht per Luftpumpe. Knapp 70 Zuschauer verfolgten das online an den heimischen Bildschirmen.

Bürgermeister Norbert Seidl hatte sich an dem kleinen symbolischen Akt zu Beginn der Veranstaltung beteiligt und daraufhin kurz Rückschau gehalten. Er erinnerte daran, dass 2011 einen Doppelschlag erlebt habe, durch den sich die Zahl der Städte im Landkreis verdoppelt hatte. Kurz nach Puchheim war auch Olching zur Stadt erhoben worden. Seidl verwies zusammenfassend auf die vielen Veränderungen, unter anderem auf das Volksfest, „das wir wiederbelebt haben“.

„Vielfalt und herausragendes Engagement“

Den 17. Mai 2011 als für die Stadt historischen Tag bezeichnete Reinhold Bocklet. Der bayerische Staatsminister a.D. zeigte sich stolz, dass er mit seinem Vorstoß damals einen Teil zur Stadterhebung beigetragen habe. Aber auch die Bürger hätten daran Anteil: „Die Vielfalt der Menschen hier und ihr Engagement sind herausragend“, so Bocklet.

Landrat Thomas Karmasin bestätigte dies: „Es herrscht hier eine gute Identität und Offenheit.“ Das habe man in Puchheim trotz allen Wachstums nicht vergessen. Der Landrat lobte außerdem, dass die Stadt einer der guten Wirtschaftsmotoren für den Landkreis sei.

Stadtwerdung sei auch ein Stück Anerkennung für Lebensleistung einer Kommune, so Herbert Kränzlein, der die Stadtwerdung als Bürgermeister erlebte und ebenfalls mitgestaltete. Die sozial gute Aufstellung sei dafür ein Beispiel. „Wir sind auch eine Vielvölkerstadt“, verwies er auf die rund 90 in der Kommune vertretenen Nationen. „Puchheim ist bunt“, sagt Kränzlein.

Gratulation der Partnerkommunen

Die Gratulationen schlossen die vier Bürgermeister der Partnerkommunen ab. László Balogh, Bürgermeister des ungarischen Nagykanizsa, erinnerte an die gleichzeitig drei Jahrzehnte bestehende Partnerschaft.

Ferenc Novák, Bürgermeister von Zalakaros, bezeichnete nicht nur den Akt der Stadtwerdung an sich als wichtig. Auch die Lebensqualität habe ihre Bedeutung. Tero Nissinen aus dem finnischen Salo wies auf die vielen bestehenden Freundschaften hin. Und Peter Groiß aus dem österreichischen Attnang-Puchheim würdigte noch einmal Kränzlein und Bocklet als treibende Kräfte der Stadtwerdung.

Ein wenig litt die Online-Übertragung unter der schlechten Tonqualität, was einige Zuseher im Chat vor allem bei den musikalischen Einlagen bedauerten. Zu Beginn hatten auch noch einige Privatgespräche die Rede Seidls überlagert.

Hans Kürzl

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