Puchheimer Festwoche

Zwei Schläge und Umzug unter blauem Himmel: Volksfest-Auftakt gelungen

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Nach zwei Schlägen war Ozapft: Puchheimer Festwoche mit Umzug erfolgreich eingeleitet

Puchheim – Die Volksfestsaison hat traditionell wieder in Puchheim begonnen. Zwei Schläge benötigte Bürgermeister Norbert Seidl lediglich, ehe es hieß: „O‘zapft is.“ Tags darauf folgte wie immer der traditionelle Volksfesteinzug.

Über sieben Brücke musst Du gehen – mit diesem Lied der Rockband Karat, das vor allem in seiner Intepretation von Peter Maffay Berühmtheit erlangte, begrüßte die Band Rock Station Seidl beim Anstich im Festzelt. Es war ein Lied mit Symbolcharakter, wie der Rathauschef erklärte: „Wir feiern zum siebten Mal das Auftakt-Volksfest in Puchheim.“ Und das wollte sich auch die regionale Politprominenz nicht entgehen lassen.

Ganzer Stolz

Die Bundes- und Landtagsabegordneten Michael Schrodi, Hans Friedl, Benjamin Miskowitsch und Martin Runge waren unter anderem ebenso erschienen, wie Bürgermeister Martin Schäfer aus der Nachbargemeinde Gröbenzell. Sie durften erleben, was Festwirt Jochen Mörz anschließend in Worte fasste: „Vor sieben Jahren hatten wir noch nicht einmal ein Volksfest. Wir können stolz sein, was seitdem hier auf die Beine gestellt wird.“

Nach zwei Schlägen: Ozapft is‘

Vor dem großen Moment – dem Anstich des ersten Fasses Hacker-Pschorr-Festbier – deutete Seidl mit einer Handbewegung ein gewisses Lampenfieber an. Doch das war unbegründet. Ganz zwei Schläge benötigte er, und damit sogar weniger als im Vorjahr, als er noch einen Sicherheitsschlag hinterher schickte. Dann sprudelte der Gerstensaft, den Seidl und Mörz traditionell von der Bühne aus auf die wartenden Festgäste verteilte.

Mörz und Zöller Sieger bei Wettsägen

Tags darauf meinte es der Wettergott wieder gut mit den Puchheimern. Sah es morgens noch eher regnerisch aus, so fand der Festeinzug einmal mehr unter strahlender Sonne statt. Erstmals konnten die Besucher schon vor dem üblichen Standkonzert am Bahnhof auf einer Tribüne an der Birkenstraße Platz nehmen. Dort gab es Musik, und das Gespann der Brauerei wurde den Zuschauern näher vorgestellt.Das Startschuss für den Umzug gaben dann einmal mehr die Volksfestorganisatoren rund um Bürgermeister Seidl und Volksfestreferent Thomas Hofschuster beim Wettsägen am weißblauen Baumstamm. Der Rathauschef mühte sich zusammen mit dem fürs Abschlussfeuerwerk zuständigen Pyrotechniker Peter Sauer zwar redlich. Den Sieg machten aber Mörz mit Vizebürgermeister Rainer Zöller und Miskowitsch mit Brauereichef Harry Sedlmayer untereinander aus. Während Zöller die ganz knappe Entscheidung zu Gunsten seines Teams beanspruchte, meinte Miskowitsch mit einem Augenzwinkern: „Das fechte ich an.“

Festeinzug unter strahlender Sonne

Anschließend setzte sich der Umzug in Bewegung, und die Politprominenz, Festorganisatoren und Puchheimer Vereine präsentierten sich den Zuschauern am Rand der Umzugsstrecke. Zuvor hatte es aber noch das eine oder andere knappe Fahrmanöver gegeben: Die teils großen Busse mussten bei ihrer Abfahrt vom Bahnhof jedenfalls ganz schön rangieren, um an einem auf den Umzugsbeginn wartenden Brauereiwagen vorbei zu kommen. Doch wie auch sonst alles beim Auftakt der Volksfestsaison ging auch das unfallfrei vonstatten.

Feuerwerk zum Abschluss am 14. April

Das Puchheimer Volksfest läuft noch bis Sonntag, 14. April, auf dem Festplatz an der Bürgermeister-Ertl-Straße und endet an diesem Abend um 21 Uhr mit einem Feuerwerk. Das gesamte Festprogramm gibt es online unter www.auftakt-puchheim.de. 

Andreas Daschner

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