Aufklärung des toten Winkels

Wenn eine ganze Klasse hinter dem Feuerwehrauto verschwindet

Eine vierte Klasse steht im Toten Winkel eines Feuerwehrautos auf dem Gernerplatz Puchheim
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Mit der Klasse 4e der Grundschule am Gernerplatz beim Verkehrstraining (von links): Polizeihauptmeister Philipp Rapatz, Klassenlehrerin Stefanie Maag, Rektorin Ruth Frank-Amberger, Bürgermeister Norbert Seidl, Christian Schreck und Kommandant Michael Viehhauser (beide Feuerwehr Puchheim-Bahnhof), Martina Lehmann (Sozial- und Jugendamt Stadt Puchheim, Projekt Kinderfreundliche Kommune) sowie Polizeihauptkommissar Jürgen Dreiocker.

Puchheim - Puchheims Grundschüler wurden über die Gefahren des toten Winkels aufgeklärt

Im Rahmen der Jugendverkehrserziehung schult die Polizeiinspektion Germering gemeinsam mit den Puchheimer Freiwilligen Feuerwehren derzeit die Viertklässler*innen an allen drei Puchheimer Grundschulen zu den Gefahren des sogenannten toten Winkels.

Was ist der tote Winkel

Am 12. Oktober hatten unter anderen auch die Kinder der Klasse 4e an der Grundschule am Gernerplatz die Gelegenheit zu erfahren, was es mit dem toten Winkel auf sich hat und wie sie sich am besten im Straßenverkehr davor schützen können übersehen zu werden. Als toter Winkel wird im Straßenverkehr der von Fahrzeugführer innerhalb geschlossener Fahrzeuge trotz Rückspiegeln nicht einsehbare Bereich seitlich des Fahrzeuges beziehungsweise vor und hinter dem Fahrzeug bezeichnet. Dieser Bereich ist je nach Anzahl der Fenster und Rückspiegel unterschiedlich groß.

Sechs Spiegel sind mittlerweile Pflicht

Am Beispiel eines Einsatzfahrzeugs der Freiwilligen Feuerwehr Puchheim-Bahnhof konnten die Kinder selbst ausmessen, in welchen Bereichen sich der tote Winkel genau erstreckt. Dabei waren sie sehr überrascht, um was für einen großen Bereich es sich dabei handeln kann, vor allem wenn gerade ältere Lkw noch nicht über die mittlerweile vorgeschriebenen sechs Spiegel verfügen. Die auf dem Foto sichtbare grüne Markierung, auf dem die Kinder stehen, zeigt nur symbolisch einen Ausschnitt des möglichen toten Winkels.

Spezielle Kameras

Die Einsatzfahrzeuge der Puchheimer Feuerwehren wurden mittlerweile mit zusätzlichen seitlichen Kameras ausgestattet, um ein Übersehen anderer Verkehrsteilnehmer zu vermeiden. Die Schulungen zum Thema „toter Winkel“ wurde von den Jugendverkehrserziehern Philipp Rapatz (PI Germering) und Jürgen Dost (PI Olching) initiiert und in Puchheim von den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt unterstützt.

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