Benefizradeltour durch den Landkreis

Schwitzen für krebskranke Kinder

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Ausgerüstet mit Fahrradhelm und Satteltasche machen sich die 62 Radler vom Fliegerhorst auf zu ihrem ersten Tagesziel nach Herrsching.
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Eine Kolonne von Radlern fährt am 6. August durch das Zugangstor an der Hauptwache des Brucker Fliegerhorstes. Und es wird nicht das letzte Mal sein. Vier Tage lang starten täglich vom Fliegerhorst 62 Radler der International Police Association (IPA), einer weltumspannenden Freundschaftsorganisation der Polizei, um mit den zurückgelegten Kilometern krebskranke Kinder zu unterstützen. Zum Auftakt ging es vom Airforceplatz rund 68 Kilometer zur Polizeiinspektion nach Herrsching.

Es ist noch kühl an diesem Montagmorgen, um 8 Uhr als die ersten E-Bikes und Fahrräder mit Satteltasche oder Kinderwagenanhänger auf dem Gelände des Airforceplatzes eintrudeln. Schwitzen muss zu dieser Zeit noch keiner, doch das kann sich schnell ändern. Christel Zachert von der Isabell-Zachert-Stiftung, einer Treuhandstiftung der deutschen Kinderkrebshilfe mit Sitz in Bonn, hat damit kein Problem – im Gegenteil: „Ich schwitze für diese Radtour.“ Das ganze Jahr freut sich die 78-Jährige auf diesen persönlichen Höhepunkt. 

Spenden gehen an die deutsche Krebsstiftung in Heidelberg

Sie und die anderen Radler aller Altersklassen aus Deutschland, Tschechien, Luxemburg sowie ein Ehepaar aus den Niederlanden, legen in den vier kommenden Tagen rund 350 Kilometer zurück und genießen nicht nur die bayerische Landschaft, sondern sammeln auch noch Geld für krebskranke Kinder. „Die Spenden gehen an das Waldpiratencamp der deutschen Krebsstiftung in Heidelberg“, erzählt sie. Hier können tumorerkrankte Kinder mit ihren Geschwistern eine gemeinsame Zeit verbringen. Gesammelt wird je Kilometer, bei dem Firmen einen bestimmten Betrag spenden können. 

"Viele Kilometer, gutes Wetter und keine Unfälle" 

„Das Spendenbarometer liegt bereits bei 33.000 Euro“, erzählt Zachert. Neben dem Olympiazentrum in München geht die Reise für die Teilnehmer somit auch zur Dachauer Bereitschaftspolizei und nach Kaltenberg. Regelmä- ßig veranstaltet die International Police Association (IPA) eine Benefizradeltour, diesmal ist es die Neunte und in Bayern. „Es ist das erste Mal, dass diese Tour in den Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Oberbayern Nord fällt“, sagt Roland Kerscher, Polizeivizepräsident vom Polizeipräsidium Oberbayern Nord. Dass die Teilnehmer vom Brucker Fliegerhorst aus starten dürfen, haben sie Josef Schön, Sekretär der Verbindungsstelle der Stiftung, zu verdanken. Er stellte den Kontakt zu Brigadegeneral Michael Traut her, zudem ist Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen Schirmherrin, weshalb sich der Fliegerhorst anbot. „Ich wünsche viele Kilometer, keine Unfälle und schönes Wetter“, gab der Brigadegeneral Michael Traut den Fahrern mit auf den Weg. 

Oberbürgermeister Erich Raff begleitete die Truppe ein kurzes Stück und freue sich auch ein Wiedersehen am 8. August um 10.30 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz.Bevor sich dann alle eilig auf den Sattel schwangen, hielten Monsignore Simbeck, katholische Polizeiseelsorge und Militärpfarrer Wiendl der evangelischen Militärseelsorge, eine kurze Andacht ab.

Felix Hamann

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