Neue Fahrrad-Karte zum Jubiläum des MachMit-Vereins erschienen

Radroute zu Kneippanlagen im Landkreis Fürstenfeldbruck

Bike & Kneipp im Landkreis Fürstenfeldbruck.
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Bike & Kneipp im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Landkreis – Pfarrer Sebastian Kneipp hätte am 17. Mai diesen Jahres 200. Geburtstag gefeiert. Er war Wegbereiter einer Gesundheitsorientierung, die heute aktueller ist denn je. Den Grundstein für das Kneippen im Landkreis legte der Kneipp Verein Fürstenfeldbruck mit seiner Gründung im Jahr 1931. Dieses Jahr feiert der MachMit-Verein Fürstenfeldbruck und Landkreis, dessen Wurzeln auf dem Kneipp Verein beruhen, sein 80-jähriges Bestehen. Der Verein hat den Bau einiger Kneipp-Anlagen finanziell unterstützt. Gesponsert wurden zum Beispiel Hinweistafeln oder die Edelstahlgeländer.

Um das klassische „Wassertreten“ auszuprobieren, muss man nicht bis nach Bad Wörishofen, den Geburtsort des „Wasserdoktor“ Kneipp, fahren. Auch im Landkreis Fürstenfeldbruck gibt es eine Vielzahl an Kneipp-Anlagen. Um beide Jubiläen zu würdigen, wurden vom Fachbereich Tourismus im Landratsamt Fürstenfeldbruck sechs Naturkneipp-Anlagen sowie der Barfußpfad am Germeringer See mit einer Radtour verbunden. Diese ist in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband Fürstenfeldbruck des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club entstanden. An vier Kneipp-Anlagen wurden zudem Radabstellanlagen installiert. In der passend dazu aufgelegten Bike & Kneipp Übersichtskarte findet sich neben Informationen zur Route, Wissenswertes zu den fünf Elementen nach Kneipp im Landkreis Fürstenfeldbruck. Details zu den Kneipp-Anlagen sowie Tipps zum „richtigen“ Kneippen vom MachtMit-Verein runden das Informationsangebot ab. „Radbegeisterte können sich darüber hinaus mit der „outdooractive“ App zur und auf der Radroute navigieren“, so Julia Kiendl, Tourismusbeauftragte des Landkreises Fürstenfeldbruck. Der dazugehörige QR-Code findet sich ebenfalls in der gedruckten Karte. Die Route eigne sich auch hervorragend, um bei der Stadtradeln-Aktion im Landkreis, die am 13. Juni startet, mitzumachen. Interessierte können die gedruckte Version kostenfrei per E-Mail an tourismus@lra-ffb.de anfordern.

red

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