Rechts vor Link wird nicht aufgehoben

Unfallschwerpunkt Feuerhausstraße

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Rechts vor Links-Regelung an unfallträchtiger Kreuzung wird nicht wieder aufgehoben

Fürstenfeldbruck – Die vor einem halben Jahr eingeführte Rechts vor Links-Regelung an der Kreuzung Feuerhaus-/Stadelbergerstraße bleibt bestehen. Einer vom Verkehrsforum geforderten Vorfahrtsberechtigung für die Feuerhausstraße erteilt OB Erich Raff (CSU) eine klare Absage. Auch Verkehrsreferent Mirko Pötzsch (SPD) spricht sich nach einem Ortstermin mit Ordnungsamtsleiterin Birgit Thron gegen eine Rücknahme aus.

Großformatige Warnmarkierungen auf der Straße , Rüttelstreifen oder vier Stop-Schilder an allen Kreuzungseinmündungen – die Überlegungen im Rathaus zur Entschärfung eines Unfallschwerpunkts in der Brucker Innenstadt machen auch vor unkonventionellen Lösungsansätzen nicht Halt. OB Erich Raff (CSU) will „alle Möglichkeiten ausschöpfen“. Eine Änderung der bestehenden Rechts vor Links-Regelung kommt für ihn nicht infrage. „Wenn sich die alte Vorfahrtsregel mit den Stop-Schildern an der Stadelbergerstraße bewährt hätte – okay. Aber das war ja auch nicht der Fall.“ Die Kreuzung Feuerhaus-/ Stadelbergerstraße gilt seit jeher unfallträchtig. Warum es gerade dort in großer Regelmäßigkeit immer wieder kracht, weiß niemand so genau. Raff macht auf die zeitgleich im letzten Sommer erfolgte Änderung an der Kreuzung Kapuziner-/Ludwigstraße aufmerksam: „Dort funktioniert das wunderbar.“ Nun sollen die Autofahrer durch zusätzliche Hinweise besser auf die Kreuzung aufmerksam gemacht werden. „Rüttelstreifen scheiden aber als mögliche Maßnahme aufgrund der dadurch entstehenden Lärmbelästigung aus“, wie Verkehrsreferent Pötzsch nach einem Ortstermin erklärt. Die Kreuzung liegt in einem Wohngebiet. Darüberhinaus würde durch die Unebenheiten des Fahrbahnbelags der Winterdienst bei seinen Räumarbeiten behindert werden. Stattdessen sollen nun in einem ersten Schritt größere, zudem besser als bisher platzierte Schilder mit gelber, reflektierender Hintergrundfarbe Abhilfe schaffen. Ob diese auch mit der Straßenverkehrsordnung vereinbar sind, muss von Ordnungsamtsleiterin Thron allerdings erst noch geprüft werden. 

Peter Fischer

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