Rechtzeitig zum Schulstart erhielt die Kirchenschule 24 Geräte

Luftreiniger eingetroffen

Die Verantwortlichen begutachten die Luftfilteranlage in der Kirchenschule.
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Stadtrat Johannes Landendinger (von links), Martin Rattenberger (Amtsleitung Amt für Jugend, Familie, Senioren, Soziales und Schulen), Andreas Robrecht (Hochbau), OB Andreas Haas, Stadträtin Filiz Groppner-Schäftner und René Mronz (Amtsleitung Finanz- und Personalverwaltung) begutachten die Luftfilteranlage in der Kirchenschule.
  • Claudia Becker
    VonClaudia Becker
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Germering – Ein leises Surren gibt die gut zwei Meter große Luftfilteranlage von sich, die nun ihren Platz in den ersten Klassenzimmern der Kirchenschule gefunden hat. Ursprünglich sollten die Geräte erst Ende Oktober geliefert werden, umso größer war da die Freude, dass einige Klassenzimmer noch vor Schulbeginn mit den Luftreinigern ausgestattet werden konnten. Die restlichen Geräte werden, das betonte Oberbürgermeister Andreas Haas, sukzessive in den nächsten Wochen verbaut.

162 dieser Luftfilteranlagen im Wert von 575.000 Euro wurden für die Germeringer Grund- und Mittelschulen sowie Hortgruppen und Jugendeinrichtungen, die sich in städtischer Trägerschaft befinden, angeschafft. Der Freistaat übernimmt dabei rund die Hälfte der Kosten, das entspricht laut Kämmerer René Mroncz eine Mehrbelastung für den städtischen Haushalt in Höhe von 300.000 Euro. „Dennoch sind sie damit noch günstiger, als zunächst vermutet wurde“, wirft Amtsleiter Martin Rattenberger ein.

Die Luftfilteranlagen sollen gemeinsam mit den bereits im Frühjahr angeschafften CO2-Ampeln und stetem Lüften für ein gutes Raumklima sorgen, welches dem Corona-Virus keinen Nährboden gibt und die Schüler möglichst im Präsenzunterricht in den Schulen bleiben sollen. Eine hundertprozentige Sicherheit gäbe es nicht, immerhin sind keine Langzeitstudien zu den Luftfilteranlagen vorhanden. Die Hoffnung ist also groß – auf Seiten der Kinder, Eltern, aber auch der Schulen.

Die CO2-Ampel.

Je nach Raumgröße müssen die einzelnen Geräte nun in die Klassenzimmer integriert werden. Hier und da müssen dazu noch Stromkabel verlegt werden oder andere Schränke verschoben oder entfernt werden.

Trotz der enormen Größe lassen sich die Anlagen gut in die Räume einfügen. Exemplarisch wurden sie im Klassenzimmer der 4d beispielsweise bereits mit Bildern beklebt. „Dank der integrierten Bewegungsmelder geht die Anlage ganz von alleine an und schaltet sich auch wieder aus. Auch die Wartung sei relativ einfach“, erklärt Andreas Robrecht, zuständig bei der Stadt im Sachgebiet Hochbau. So müsse einer der zwei verbauten Filter, der den groben Schmutz aufnimmt, nach rund drei bis sechs Monaten, der andere nach etwa einem Jahr ausgetauscht werden.

Claudia Becker

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