Landtags-Vizepräsident

Reinhold Bocklet feiert 75. Geburtstag

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Reinhold Bocklet feiert am 5. April Geburtstag

Der I. Vizepräsident des Bayerischen Landtags und Kreisrat des Landkreises Fürstenfeldbruck, Staatsminister a.D. Reinhold Bocklet, wird am 5. April 2018 75 Jahre alt.

Im Namen der Verwaltungsbehörde und des Kreistages spricht Landrat Thomas Karmasin dem Jubilar seine herzlichsten Glückwünsche aus: „Mit Reinhold Bocklet haben wir einen Politiker von großem Format in unseren Reihen, der sich auf europäischem Parkett ebenso sicher bewegt wie in Berlin und München. Sein Weitblick, seine profunde Sachkenntnis und sein Fleiß sind bemerkenswert. So engagierte er sich schon früh für ein starkes Europa der Regionen wie auch für ein modernes Bayern. Am erstaunlichsten aber ist, dass Reinhold Bocklet bei all seinen internationalen und nationalen Verpflichtungen nie die politische Basis aus dem Blick verloren hat, die Menschen in seinem Wahlkreis. Deshalb möchte ich ihm besonders für sein unermüdliches Wirken zum Wohle der Bürger im Landkreis Fürstenfeldbruck danken und ihm alles Gute für die weitere Zukunft wünschen!“

Seine politische Laufbahn

Nach dem Abitur in Kempten absolvierte Reinhold Bocklet sein Studium der Rechts- und Politikwissenschaften in München. Neben seiner akademischen Karriere startete er rasch auch in der Politik durch, 1979 wurde Bocklet als stellvertretender Bundesvorsitzender der Jungen Union ins Europaparlament gewählt. 1993 wechselte der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion als Bayerischer Landwirtschaftsminister nach München, von 1998 bis 2003 bekleidete er das Amt des Staatsministers für Bundes- und Europaangelegenheiten. Seit 2004 ist Bocklet unter anderem als Vorsitzender der Internationalen Kommission der CSU unterwegs, seit 2008 ist er Landtagsvizepräsident und Mitglied des Fürstenfeldbrucker Kreistags. Zu seinen besonderen Verdiensten für den Landkreis zählt unter anderem sein Einsatz für die Errichtung des Grünen Zentrums in Puch, den Brucker Schlachthof, die künftige Konversion des Fliegerhorstes und die Verbesserung der S 4.

Bereits viele Auszeichnungen

Der in Gröbenzell wohnende Anwalt ist verheiratet und hat einen Sohn. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt Reinhold Bocklet den Bayerischen Verdienstorden, das Bundesverdienst-kreuz am Bande und das Große Verdienstkreuz mit Stern der Republik Österreich.

Bocklet beendet eine Ära

Dem neuen Bayerischen Landtag wird der erste Vizepräsident Reinhold Bocklet nicht mehr angehören. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das der zweite Mann des bayerischen Parlaments an die CSU-Bezirksvorsitzende von Oberbayern und stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner gesandt hat. Aigner hatte Bocklet im Herbst eine Kandidatur auf der Oberbayern-Liste angeboten, nachdem er angekündigt hatte, sein Direktmandat an jüngere Bewerber abzugeben. Wie er in seinem Schreiben betont, sei er zwar zuversichtlich, dass die CSU im Herbst wieder gut abschneiden werde, so dass auch noch realistische Chancen für reine Listenbewerber bestünden. Im Fall seiner Wahl hätte er aber noch eine weitere fünfjährige Mandatszeit vor sich, an deren Ende er das 80. Lebensjahr vollendet haben würde. Wörtlich heißt es weiter: „Und obwohl mir die Arbeit eines Landtagsabgeordneten nach wie vor Freude macht, bin ich im Zweifel, ob ich die gesamte Wahlperiode gesundheitlich durchhalten würde.“ So gern er mit seiner Bewerbung mitgeholfen hätte, im Gefolge von Aigners Spitzenkandidatur in Oberbayern zusätzliche Stimmen zu gewinnen, bitte er um Verständnis für seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur. 

red

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