Glück im Unglück

Reisebus mit 27 Insassen von A8 abgekommen

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Ein Fernbus auf dem Weg nach Bulgarien verunglückte am Abend des Freitages, 29. Juni, auf der A8 Fahrtrichtung München in Höhe des Olchinger Stadtteils Geiselbullach.

Olching/Landkreis – Glück im Unglück hatten dabei die rund 30 Fahrgäste. Einsatzkräfte aus dem Landkreis, wie das THW Kreisverband Fürstenfeldbruck und die Feuerwehren Geiselbullach, Grasslfing, Olching und Gröbezell waren als Helfer vor Ort.

Nur sieben Leichtverletzte

Ursache für den Unfall war ein Schwächeanfall des Busfahrers, bei dem er die Kontrolle über das Fahrzeug verlor, rechts von der Fahrbahn abkam und gegen mehrere Bäume prallte. Alle Insassen konnten den Bus eigenständig verlassen Von den 27 Fahrgästen waren sieben leicht verletzt. Die restlichen 20 betroffenen Fahrgäste wurden durch die Berufsfeuerwehr München mit einem Großraumrettungswagen zur Feuerwache am Autobahnende der BAB 8 gebracht. Nach dem die Integrierte Leitstelle Fürstenfeldruck gemäß dem Stichwort Technische Hilfeleistung THL fünf alarmierte, wurden neben ein Großaufgebot des Rettungsdienst und der Feuerwehr auch der Fachberater des THW entsendet.

Komplizierte Bergung des Busses

Da die Bergung des Fernbuses als aufwändig eingestuft wurde, musste die Bundesautobahn ab 18 Uhr komplett gesperrt werden. Für die Bergungsarbeiten wurde der Technische Zug des THW Fürstenfeldbruck zur Unterstützung hinzugezogen. Auftrag war, die Bergungsarbeiten auszuleuchten und das Unternehmen bei den Arbeiten mit technischem Material und Fachwissen zu unterstützen. Mit 15 Helfern und drei Fahrzeugen unterstützen die THW-Helfer die Bergungsarbeiten und machten die Nacht zum Tag. Nach dem der Bus beim Abkommen von der Fahrbahn einen Baum umgefahren hatte und nun festsaß, wurde er mittels Hebekissen angehoben. So konnte die Baumwurzel, nach dem sie vom restlichen Stamm getrennt wurde, mit der Seilwinde unter dem Bus herausgezogen werden.

Abtransport des Busses

Danach konnte der Bus durch das Bergeunternehmen auf die Fahrbahn gezogen werden. Dort wurden durch die THW-Kräfte teile der deformierten Karosserie mit einer Motortrennschleifer entfernt. Dadurch war ein gefahrloser Abtransport des verunglückten Fernbus von der Autobahn möglich. Zum Abschluss der Bergungsarbeiten unterstützten die Einsatzkräfte aus dem Landkreis bei der Fahrbahnreinigung und die Mitarbeiter der Autobahndirektion Südbayern beim Errichten eines provisorischen Wildzauns.

Für fünf THWler erster Einsatz

Gegen 1.30 Uhr wurde die Fahrbahn wieder für den Straßenverkehr freigegeben. Für fünf neue Einsatzkräfte des THW war dies der erste Einsatz, nachdem sie am 29. Juni ihre Grundausbildung mit Prüfung erfolgreich abgeschlossen hatten.

red

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