Nächster Termin am 29. Mai geplant

Germeringer RepairCafé geht neue Wege: Reparieren statt Wegwerfen nun auch im Homeoffice

Vieles wird fortan Daheim repariert.
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Vieles wird fortan Daheim repariert.

Germering – Auch das Germeringer RepairCafé geht neue Weg und zieht nun überwiegend ins „Homeoffice“ um.

Die Initiatoren haben sich überlegt, ob es eine Möglichkeit der Hilfe gibt, die ein Infektionsrisiko nahezu ausschließt und mit der gegenwärtigen Gesetzeslage konform ist. Die Lösung lautete: Repariert wird im Homeoffice und mit Click & Collect-Service. Die Besucher des RepairCafés melden sich im Vorfeld über das Internet an und bekommen eine Bestätigungs-E-Mail, wenn ihr „Patient“, wie die zu reparierenden Gegenstände im RepairCafé genannt werden, angenommen wird. Wer von den ehrenamtlichen Mitarbeitern beim Reparieren mitwirkt, gibt im Vorfeld ebenfalls Bescheid, so dass klar ist, wie viele „Patienten“ angenommen werden können und was jeder Einzelne zu leisten bereit ist. Nachdem die kaputten Gegenstände abgegeben worden sind, holen sie die Reparateure ab und reparieren im Homeoffice.

Wenige Reparaturen auch vor Ort

Einige wenige Mitarbeiter, arbeiten mit Abstand und Maske am Repairsamstag im Gemeindehaus und führen kleinere Reparaturen, die schnell zu erledigen sind, gleich aus. Das Bringen und Abholen der Gegenstände geschieht im Freien, so dass eine Infektionsgefahr minimiert wird. „Die gegenwärtige Vorgehensweise verlangt einen deutlich höheren Organisationsaufwand, als wir es vom früheren Reparaturbetrieb gewohnt sind“, so Gerhard Busch, der Leiter des RepairCafés. Vor jedem Repairsamstag verbringt er rund sechs Stunden mit Email schreiben, telefonieren, Listenerstellung und Organisation des ganzen Betriebs. Das nächste RepairCafé ist für den 29. Mai geplant.

red

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