Durch Helfen Gutes Tun

RepairCafé stellte Dienste auch in diesem Jahr wieder zur Verfügung

Da es so viel zu reparieren gibt, ist das Team des RepairCafés immer auf der Suche nach neuen Helfern.
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Da es so viel zu reparieren gibt, ist das Team des RepairCafés immer auf der Suche nach neuen Helfern.

Germering – Das Jahr 2021 war für das Germeringer RepairCafé erneut ein herausforderndes Jahr. Der eigentliche Gedanke eines solchen Reparaturbetriebs besteht darin, Menschen aus unterschiedlichen Altersklassen zu vernetzen, gemeinsam zu reparieren, Fähigkeiten auszutauschen und an andere Personen weiterzugeben, dabei einen Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen und aus dem Nebeneinander in der Gesellschaft ein Mit- und Füreinander zu machen.

In den ersten sechs Jahren seines Bestehens war das Konzept leicht umzusetzen. Seit der Pandemie muss manches anders gemacht werden, wie ursprünglich angedacht. Nun ziehen die Organisatoren ein Fazit.

In diesem Jahr konnte das RepairCafé aufgrund des Lockdowns in den Wintermonaten erst im März seine Türen öffnen. Gerhard Busch, der Leiter des RepairCafés meint hierzu: „Für uns war es klar, dass wir sobald es geht, wieder für die Menschen da sein wollen. Wir wollen ein Zeichen der Hoffnung setzen anstatt zu resignieren. Unsere Hilfe wird schließlich nach wie vor gebraucht.“

Arbeit im Homeoffice und unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Um die Infektionsgefahr zu vermeiden, wurde an den Repair-Samstagen, die immer am letzte Samstag im Monat stattfinden, unter Ausschluss der Öffentlichkeit oder alternativ im „Homeoffice“ gearbeitet. Hierfür mussten die Besucher ihre zu reparierenden Gegenstände im Vorfeld über die Homepage des RepairCafés anmelden. Wenn das kaputte Gerät angenommen wurde, bekam der Besitzer eine Bestätigungs-Email und brachte es vor dem Reparaturbetrieb zum Gemeindehaus in der Freien evangelischen Gemeinde am Bahnhofplatz. Am Abend konnte er es dann wieder abholen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter vor Ort versuchten in der Zwischenzeit, die Geräte wieder zum Laufen zu bringen.

Einige ältere Mitarbeiter entschieden sich, lieber von zu Hause aus mitzuarbeiten. Ihnen wurden die defekten Gerätschaften nach Hause gebracht, wo sie ihre Reparaturfähigkeiten in den Dienst der Bürger stellten.

Zweidrittel der Geräte konnten repariert werden

Insgesamt wurden in diesem Jahr 191 beschädigte Geräte dem RepairCafé übergeben. Bei fast Zweidrittel ist die Reparatur erfolgreich verlaufen. Knapp ein Viertel erwies sich als irreparabel. Bei dem verbleibenden Anteil mussten Ersatzteile oder ähnliches besorgt werden, um die Reparatur erfolgreich abzuschließen.

Auf Mitgliedersuche

„Die Nachfrage ist gegenwärtig deutlich höher als das, was wir leisten können“, erklärt Busch und fügt hinzu: „Vielen Hilfesuchenden muss ich absagen, da wir als Mitarbeiter es nicht schaffen.“ Wer sich vorstellen kann, mit seinen handwerklichen Fähigkeiten anderen Menschen Gutes zu tun, ist beim Reparaturteam willkommen. Er kann sich per E-Mail unter RepairCafe@germering.feg.de melden. Das gilt auch für diejenigen, die unverbindlich dabei sein möchten, um das RepairCafé kennenzulernen.

red

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